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Aden oder Willamowius? SPD-Fraktionschef wirft Grünen „Sinneswandel“ vor

Politischer Zank um OB-Stellvertreter

Hameln. Nun schaltet sich auch die „große“ Partei ein: Die SPD hat mit Kritik auf Äußerungen von Grünen-Fraktionschefin Ursula Wehrmann reagiert – womit diese wiederum auf Kritik der SPD-Jugendorganisation Jusos reagiert hatte. Es geht um die Frage, ob Stadträtin Gaby Willamowius (Favoritin der SPD) oder Stadtbaurat Hermann Aden (Favorit der schwarz-grünen Ratsmehrheit) zur Oberbürgermeister-Vertretung aufsteigt.

veröffentlicht am 08.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

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Vor Beginn der aktuellen Ratsperiode hätten „die Grünen der Wiederbesetzung der Stelle des Stadtbaurates eine klare Absage erteilt und die Aufwertung der Stadträtin Gaby Willamowius zur ständigen Vertretung der Oberbürgermeisterin für denkbar erklärt“, erinnert der SPD-Fraktionsvorsitzende Wilfried Binder. „Jetzt wollen sie davon nichts mehr wissen.“ Stattdessen forderten die Grünen ihre Gegenleistung für die Unterstützung des CDU-Kandidaten Claudio Griese im OB-Wahlkampf ein. Als eine solche „Gegenleistung“ betrachtet die SPD die schwarz-grüne Unterstützung des Grünen-Mitglieds Aden, der damit aussichtsreicher Anwärter auf den Posten des Ersten Stadtrates ist. Die SPD erhebe jedoch, so Binder, „als zweitstärkste Fraktion im Rat“ eine „berechtigte Forderung“, die Stelle mit Willamowius zu besetzen.

Binder verweist auf die Qualifikation der Stadträtin. „Alle Ratsmitglieder“ sollten zudem die gesetzlichen Forderungen des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetz in dieser Personalfrage beachten, fordert der SPD-Fraktionschef. Zur Umsetzung dieses Gesetzes habe sich Wehrmann noch in der letzten Ratssitzung positiv geäußert. „Den ständigen Sinneswandel und das Rechtsverständnis der stellvertretenden Mehrheitsgruppensprecherin kann man hier wieder einmal schwerlich nachvollziehen“, so Binder.fh



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