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Politiker wollen Tierheim nicht hängen lassen

veröffentlicht am 10.09.2012 um 16:43 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Tierheim in Geldnot: Politik will helfen.

Hameln (ni). Hamelns Politiker fühlen sich in der Pflicht, dem finanziell angeschlagenen Tierheim an der Klütstraße (wir berichteten) unter die Arme zu greifen. Nur die künftige Höhe der Tagessätze für die dort untergebrachten Fundtiere muss noch ausgehandelt werden.
Das Tierheim des Tierschutzvereins Hameln-Pyrmont ist Auffangstation und Vermittlungsstelle für herrenlose Hunde und Katzen aus dem gesamten Landkreis. Weil die Kommunen für diese Fundtiere sorgen müssen, haben alle Städte und Gemeinden des Kreises mit dem Verein vor 26 Jahren einen gleichlautenden Vertrag geschlossen. Danach verpflichtet sich der Verein, die Vierbeiner aufzunehmen und zahlen die Kommunen für deren Unterbringung. Doch mit dem aktuellen Tagessatz von zehn Euro für jeden Hund und acht Euro für jede Katze, gewährt für die Dauer von nur 28 Tagen, kommt der Verein nicht mehr über die Runden, seit die Zahl der im Tierheim abgegebenen Stubentiger kontinuierlich ansteigt und mit ihnen die vom Verein getragenen Tierarztkosten in die Höhe schnellen.
„Das Tierheim braucht mehr Geld und wir müssen es geben“ – für den Piraten Jörgen Sagawe, der gemeinsam mit Peter Kurbjuweit von der Linken eine Fraktion im Hamelner Rat bildet, ist die Situation eindeutig. Für die Fundtiere zu sorgen sei eine Pflichtaufgabe der Stadt.

Was die anderen Fraktionen zu diesem Vorstoß sagen, lesen Sie in der Dewezet.



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