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„Für Hameln von größter Wichtigkeit“: Stadt soll Petition an Landesregierung richten

Politik will um S-Bahn zum Flughafen kämpfen

Hameln. Diese Gedankenspiele sorgen in Stadt und Landkreis für Sorge. Der Hauptbahnhof Hannover ist überlastet. Deshalb soll unter Federführung der Region Hannover über Alternativen nachgedacht werden. Eine Option in den Planspielen, die jetzt Fahrt aufnehmen sollen: Die S-Bahn könnte künftig von Hameln aus nicht mehr zum Flughafen in Langenhagen fahren, sondern nach Bennemühlen. Zum Flieger ging es für die Hameln-Pyrmonter dann nur noch mit Umstieg.

veröffentlicht am 03.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:41 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Nachdem in der vergangenen Woche bereits Ulrich Watermann, SPD-Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Kreistag, seinen Unmut geäußert hatte (wir berichteten), erreicht das Thema nun auch die Hamelner Stadtpolitik. Die Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen fordert von der Stadtverwaltung, schnellstmöglich gegenüber den zuständigen Stellen – Landesverkehrsministerium, Landesnahverkehrsgesellschaft und Region Hannover – die „Interessen der Stadt Hameln nachdrücklich geltend zu machen und auf die großen Nachteile für die gesamte Region“ hinzuweisen, heißt es in einem schwarz-grünen Antrag für die Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwoch.

Zwei Studien dazu, wie sich der Verkehrsknotenpunkt an der Leine entlasten ließe, sollen vom Verkehrsausschuss der Region Hannover in Auftrag gegeben werden. Die Hamelner Ratsmehrheit fürchtet, dass in diesen Studien „vorrangig die Interessen der Stadt und der Region Hannover im Mittelpunkt stehen“ und weniger die „der nachgeordneten Landkreise und Städte“. Deshalb soll sich die hiesige Verwaltung dafür starkmachen, dass Vertreter der Stadt bei der Erstellung der Studien Hamelner Interessen einbringen können. Die Verwaltung soll für die nächste Ratssitzung am 19. März eine Petition an die Landesregierung vorbereiten, in der sich die Stadt gegen eine Benachteiligung Hamelns ausspricht.

Die S-Bahn zum Flughafen werde „stark frequentiert“ und sei „für Hameln von größter Wichtigkeit“, argumentiert die Ratsmehrheit. Noch profitiere Hameln dadurch etwa von den großen Messen in der Landeshauptstadt. Darauf seien insbesondere Hoteliers und Gastronomen angewiesen. Auch SPD-Politiker Watermann hatte die Flughafen-Anbindung bereits als „lebenswichtig und nicht verhandelbar“ für Hotels und Gaststätten, Einzelhandel, Kur- und Gesundheitseinrichtungen des Landkreises bezeichnet.



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