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Politik will Blitzer auf B1 - Polizei und Stadt sehen keinen Bedarf

veröffentlicht am 07.03.2012 um 10:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Die Mehrheitsgruppe will den Verkehr auf der Bundestarße 1 stärker kontrollieren lassen. Zu den Maßnahmen sollen auch fest installierte Blitgeräte gehören.

Wangelist (bha). Um Raser und Autoprotze auszubremsen, will die Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat auf der Bundesstraße B1 zwischen Fort Luise und Multimarkt mehrere Blitzer installieren lassen. Doch nicht alle Mittel, zu denen die Politiker greifen wollen, stoßen bei Polizei und Stadtverwaltung auf Gegenliebe.

Die Forderungen von CDU, Grünen und Unabhängigen gehen vom fest installierten Blitzer über Tempo-50-Begrenzungen und Rot-Überwachungen, bis zu Schleifen im Boden, deren Überquerung mit mehr als 50 km/h prompt mit einem Umschalten der nächsten Ampel auf Rot bestraft wird.

15 Verkehrsunfälle hat die Polizei im vergangenen Jahr zwischen Fort Luise und Böcklerstraße registriert. Die meisten an den frühen Sonntagmorgenden, wenn die Gäste aus der Disko Nachtschicht am Multimarkt kommen. Für den Verkehr, der dort fließt, sei das wenig, sagt Hauptkommissar Wilfried Ludwig. Von einem „Unfallschwerpunkt“ könne nicht die Rede sein.

Vom Aufstellen eines stationären Blitzers, der die Stadt um die 60 000 Euro kosten würde, hält Ludwig nichts. „Damit kann man die nicht einfangen“, sagt der Hauptkommissar über die Hauptzielgruppe der jungen Raser. Die stellten sich schnell drauf ein.

Warum die Mehrheitsgruppe auf ihren Forderungen beharrt, was Polizei und Stadtverwaltung dagegen haben und welche Alternativen für die Verkehrssicherheit in dem Bereich im Raum stehen, lesen Sie in der Dewezet.



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