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Gesetzlich erforderliche Maßnahmen sollen nun innerhalb von 15 Jahren umgesetzt werden

Politik verabschiedet „Fahrplan“ für Feuerwehrhäuser

Hameln. In diesem Punkt ist sich die Hamelner Politik trotz der jetzt spürbar werdenden heißen Wahlkampfphase einig: Eine wegen geänderter gesetzlicher Normen erforderliche Sanierung der zwölf Hamelner Feuerwehrhäuser soll keine 20 Jahre dauern, sondern bereits nach 15, vielleicht sogar zehn Jahren abgeschlossen sein. Für ein entsprechendes Vorgehen haben sich gestern die Mitglieder des Ausschusses für Recht und Sicherheit nach langer Debatte ausgesprochen.

veröffentlicht am 06.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 05:41 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Hans-Joachim Weiß Reporter zur Autorenseite
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Um schlimmste Mängel an den Gerätehäusern abzustellen, entschieden sich die Fraktionen einmütig, 100 000 Euro für dringende Sofortmaßnahmen in den Haushalt 2014 einzustellen. Zudem votierte die Politik geschlossen für einen Fahrplan, der drei Blöcke mit vier, fünf und drei Gerätehäusern beinhaltet, die jeweils innerhalb von fünf Jahren abgearbeitet werden sollen. Die Verwaltung hatte ursprünglich vier Blöcke mit jeweils vier Gebäuden vorgeschlagen (wir berichteten bereits). „Damit ist gewährleistet, dass die von der Substanz her intakten Gebäude erst zum Schluss drankommen“, begründete Ausschussvorsitzender Jobst-Werner Brüggemann (CDU). Und auch Stadtbrandmeister Gerhard Rathing zeigte sich zufrieden: „Damit kann ich leben.“

Eine Entscheidung über 90 000 Euro Planungskosten für das Feuerwehrhaus Afferde, die ebenfalls im Etat des kommenden Jahres berücksichtigt werden sollen, ist in den Verwaltungsausschuss geschoben worden. Der Grund: Innerhalb der aus CDU, Grünen und Unabhängigen bestehenden Mehrheitsgruppe ist noch Beratungsbedarf vorhanden.

Stadtbaurat Hermann Aden setzte jedoch durch, dass die Verwaltung bei der „Abarbeitung des Fahrplans“ flexibel bleibt. „Wir müssen auf Eventualitäten reagieren können, beispielsweise, wenn der Sturm mal ein Dach abdeckt“, begründete er.

Die veranschlagten 7,5 Millionen Euro sind von den Ausschussmitgliedern als „zu hoch“ beziffert worden. Die Politik setzt auf Eigenleistungen der Ortswehren, um die Kosten zu senken. Aden versprach, die Angebote zu prüfen, warnte aber auch: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Feuerwehren nicht überstrapazieren.“



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