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Politik "tief betroffen" über Verlust der Arbeitsplätze

veröffentlicht am 27.09.2012 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (CK). Die bevorstehende Schließung der Wesermühle in Hameln hat einhellige Betroffenheit in der Politik ausgelöst. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, die die Nachricht am Mittwoch bekommen hatte, denkt zuallererst an die Arbeitsplätze.

Am Mittwoch hatte die Vereingte Kunstmühlen AG mit Sitz in Hamburg angekündigt, das Hamelner Werk im kommenden Jahr stillzulegen; von 46 Mitarbeitern werden voraussichtlich nur acht Fachkräfte bleiben und unter der Marke „Kampffmeyer Food Innovation“ verschiedene Mehle veredeln.

„Auch eine Größenordnung von rund 40 Jobs ist ein großer Verlust für Hameln“, bedauert Lippmann. Zwar würden für bestimmte Mitarbeiter bestimmte Lösungen gesucht, etwa Altersteilzeit, aber es sei nicht wegzudiskutieren, dass das eben nicht für alle gelte, sondern sich etliche einen neuen Job suchen müssten. Froh ist die Oberbürgermeisterin allein über die Zusage des Unternehmens, dass alle Auszubildenden ihre Lehre beenden können, wenn auch nicht in Hameln. Das die Stadt nun aber ihre einzige Mühle verliert – „für den Traditionsstandort Hameln ist das alles andere als schön.“

Wir haben Reaktion aus der heimischen Politik gesammelt, diese können Sie am Freitag in der Dewezet lesen.



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