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Flächennutzungsplan für Ravelin Camp geändert

Politik pocht auf Solarpark

Hameln. Ob der Investor auf einem Teilgelände des „Ravelin Camps“ tatsächlich eine Solaranlage errichtet, ist noch offen (wir berichteten). Ungeachtet dessen hat die Politik jetzt mehrheitlich den Flächennutzungsplan geändert und damit zumindest die Weichen für ein solches Investment gestellt. „Es gibt noch eine Reihe von Fragezeichen“, sagte Baudezernent Hermann Aden vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung. Auch weil der städtebauliche Vertrag mit der Bima, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, noch nicht unterzeichnet sei. Deshalb solle es in der kommenden Woche ein weiteres Treffen in Magdeburg geben, kündigte Aden an und stellte vor der Politik klar: „Wenn der Investor tatsächlich abspringen sollte, muss die Bima nach Ersatz suchen.“ Ungeachtet dessen müsse ein städtebaulicher Vertrag unterzeichnet werden.

veröffentlicht am 18.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

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Dass der geplante Solarpark zu kippen droht, sah Hans Wilhelm Güsgen als Gunst der Stunde. Der FDP-Fraktionschef bezeichnete Ravelin Camp als „das Filetgrundstück von ganz Hameln“ und forderte, auf den Bau einer Solaranlage zu verzichten, und die Fläche nicht erst in 25 Jahren, wenn der Vertrag mit dem Investor auslaufen sollte, „sondern schon jetzt als Bauland auszuweisen“. Doch mit dieser Meinung stand der Liberale ganz alleine. „Wir sehen alle Einwände berücksichtigt und einen Solarpark als sinnvolles Mosaiksteinchen in der Energiewende. Deshalb sind wir auf 25 Jahre gern festgelegt. Was dann passieren soll, muss eben die nächste Generation entscheiden“, begründete Karin Echtermann das Ja der SPD zur Änderung des Flächennutzungsplanes.

Hameln brauche kein weiteres privilegiertes Baugebiet, argumentierte Rainer Sagawe. Der Grünen-Politiker sprach sich dafür aus, das Areal als Naherholungs- und Naturschutzgebiet auszuweisen. „Als Solarstadt des Nordens müssen wir Flagge zeigen. Deshalb geht eine solche Anlage für 25 Jahre in Ordnung“, unterstrich Gerhard Paschwitz. Und auch sein Parteifreund Daniel Schimanski stellte klar: „Wir wollen, dass eine Solaranlage kommt.“HW

Die Politik ist sich zwar einig, dass es sich beim Ravelin Camp um eines der schönsten Areale Hamelns handelt, dennoch ist die Installation einer Solaranlage gewünscht.

Wal



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