weather-image
11°

Verwaltung will ehemaliges Hausmeisterhaus an der Breslauer Allee veräußern und scheitert mit Wohnplänen

Politik lehnt kleines Neubaugebiet ab

Hameln. Um das ehemalige und jetzt leerstehende Hausmeisterhaus der Theodor-Heuss-Schule an der Breslauer Allee verkaufen zu können, hat die Verwaltung der Politik eine Änderung des Bebauungsplanes vorgeschlagen. Dann könnten auf dem etwa 0,43 Hektar großen Areal vier bis fünf weitere Häuser entstehen. „Auf Grundlage der bestehenden Bebauungsplanausweisung ist eine Veräußerung des Gebäudes derzeit nicht möglich“, begründete Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung die Vorstellungen der Verwaltung.

veröffentlicht am 13.09.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

270_008_6599034_hm102_Dana_1409.jpg
Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

Autor

Hans-Joachim Weiß Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Deshalb sei im Rathaus die Möglichkeit geprüft worden, auf dem Areal Bauplätze in aufgelockerter Form auszuweisen. „Das Schulaußengelände ist ausreichend bemessen, und auch die Lehrerparkplätze sind im Alltag nicht ausgelastet“, erklärte Mohr. Er betonte, dass wegen der Autostellflächen Alternativen entwickelt worden seien.

„Südlich der Breslauer Allee und im weiteren Umfeld befinden sich bereits wohnbauliche Nutzungen. Die Struktur des Geländes entspricht weitestgehend der eines allgemeinen Wohngebietes“, sagte der Fachbereichsleiter. „Es ist zwar schade, dass die Theodor-Heuss-Schule keinen festen Hausmeister hat, aber der Plan spült Geld in die Kasse“, sprach sich Hans Wilhelm Güsgen (FDP) ebenso wie die Sozialdemokraten für eine Realisierung des Vorhabens aus. Kritik hingegen kam aus den Reihen der Grünen. „Warum gleich fünf Häuser“, fragte Jürgen Mackenthun. Er sprach sich für eine Bebauung an der Straße aus, wollte aber das übrige Gelände als mögliche Schulhoffläche unangetastet wissen. „Wir wissen ja nicht, wie sich die Schullandschaft entwickelt“, begründete der Grünen-Politiker. „Wir nehmen den Kindern nichts weg“, erwiderte Mohr. Für die Verwaltung sei es schwierig, auf dem Gelände „Briefmarkenplanungen zu machen“.

Es half nichts. Mit den Stimmen der aus CDU, Grünen und Unabhängigen bestehenden Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat wurden die Pläne der Verwaltung abgelehnt.

Das verlassene Hausmeisterhaus, das nach dem Willen der Stadtplaner nicht mehr alleine stehen soll. So ließe es sich leichter verkaufen, heißt es.Dana



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt