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Familiäre Atmosphäre beim Dreikönigsball derFDP

Politik kam fast zu kurz

HAMELN. Die allermeisten waren Wiederholungstäter. Und als solche begrüßte Kreisvorsitzender Klaus-Peter Wennemann denn auch die Gäste des Dreikönigsballs der FDP im Forsthaus Finkenborn.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 12:54 Uhr

Auch mal ausgelassen feiern: die Gäste beim FDP-Ball. Foto: wfx
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Autor

Christa Koch Reporterin
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Unter den Besuchern Hermann Grupe, Landtagsabgeordneter aus Holzminden und den Bundestagsabgeordneten Grigorius Aggelidis, der vor rund 30 Jahren seine spätere Ehefrau in Hameln kennengelernt hatte. Und natürlich war auch wieder Politprominenz aus Hameln und umzu dabei, und zwar aus den unterschiedlichsten Parteien.

Wennemann erinnerte an die Wahlkämpfe des Vorjahres, die auf „menschlichem Niveau“ geführt worden seien. Auch wenn die Parteien unterschiedliche Wege zum Erreichen ihrer Ziele beschritten hätten: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“, so der FDP-Chef, der in Anlehnung eines Satzes der Queen („keep it short“) sich kurz fasste.

Anders Fraktionschef Hans-Wilhelm Güsgen, der von Gattin Ina Loth den Auftrag bekommen hatte, ruhig etwas länger zu reden („das Essen ist noch nicht fertig“). Zur Verwunderung mancher Gäste sagte Güsgen sogar: „Ratssitzungen können gar nicht lang genug sein.“ Damit wollte der Liberale aber nicht die manchmal endlos langen und quälenden Debatten gutheißen, sondern lediglich aufzeigen, wie viel Spaß ihm die Politik nach wie vor macht. Und ähnlich äußerte sich auch MdB Aggelidis, zu dessen Vorbildern unter anderem Willy Brandt gehört, dessen Motto („mehr Demokratie wagen“) er ergänzte um die Forderung „mehr Verantwortung wagen“. War wohl auch als kleiner Seitenhieb auf die Koalitionsverhandlungen im Bund zu verstehen.

Damit war es aber auch schon genug der politischen Reden, denn schließlich waren alle besonders deshalb da, um mal ausgelassen zu feiern. Und das konnten sie im Anschluss an ein kalt-warmes Büffet auch ausgiebig. Die „Happy Connection“ sorgte für die passenden Rhythmen, die immer wieder auf die Tanzfläche lockten.

Und die „Line Dancers“ der Tanzschule Rosenbusch machten vor, wie Körperbeherrschung und Temperament eine gelungene Symbiose eingehen können – nachmachen durchaus gefragt. Alles in allem: mal wieder ein gelungener FDP-Ball, der trotz aller Ausgelassenheit auch Raum für Gespräche untereinander ließ.

Und der nicht zuletzt aufgrund der familiären Atmosphäre im Finkenborn-Saal bei den allermeisten das Versprechen hinterließ: „Wir kommen wieder – zum FDP-Ball 2019.“



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