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Verwaltung kann Aufnahme der Altstadt ins Förderprogramm des Landes beantragen

Politik erfüllt Weihnachtswunsch

Hameln. „Wir haben einen Wunsch. Es ist kurz vor Weihnachten, und uns ist dieser Wunsch sehr wichtig.“ Mit diesen Worten hat Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Hamelner Rathaus, die Politik gestern auf ein Ja-Wort eingestimmt; nämlich den Beschluss, die Aufnahme der Hamelner Altstadt in das Programm „städtebaulicher Denkmalschutz“ des Landes Niedersachsen zu beantragen (wir berichteten). „Wir müssen wieder Schwung in die Altstadt bringen. Zwar gibt es einen sanierten Gebäudebestand, aber einige Häuser weisen kleine Mängel auf. Und gerade für Private ist es wichtig, ihre Immobilien instand zu halten“, begründete Mohr vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung und stellte Zuschüsse in Höhe von 2000 bis 3000 Euro in Aussicht. „Mit dem Programm sollen historische Stadtkerne mit denkmalgeschütztem Gebäudebestand in ihrer baulich-strukturellen Eigenart gesichert und erhalten werden“, erläuterte der Fachbereichsleiter.

veröffentlicht am 13.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:21 Uhr

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Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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„Das ist ja nur ein Tropfen auf den Stein“, bemängelte Hans Wilhelm Güsgen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende kündigte jedoch an, dennoch für eine entsprechende Beantragung zu stimmen. Da im kommenden Jahr 75 000 Euro fließen sollen, in den Folgejahren bis 2020 aber jeweils 150 000 Euro per anno, rechnete Walter Kinast (CDU) vor, dass damit in den kommenden sieben Jahren rund eine Million Euro für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung stünden. Eine Summe, die auch der heimischen Wirtschaft und damit dem Handwerk vor Ort zugute käme, wie Karin Echtermann (SPD) befand.

Kinast nannte das Förderprogramm eine „gute Idee“, zumal auch die Zinslage derzeit günstig sei, was die Investitionsbereitschaft der Immobilienbesitzer in der Altstadt beflügeln könne. „Wir dürfen nicht vergessen, für unsere Altstadt etwas zu tun“, sagte der Christdemokrat. Auch Ausschussvorsitzender Thorsten Sander (CDU) nannte den Vorschlag der Verwaltung „eine gute Sache“ und erklärte: „In Sachen Altstadtsanierung müssen wir immer am Ball bleiben.“

Und da es in diesem Punkt keinen Widerspruch gab, erfüllte der Ausschuss der Verwaltung den vorweihnachtlichen Wunsch einstimmig. Wie Mohr erklärte, soll die zur Programmaufnahme notwendige Kofinanzierung zunächst für 2014 in den Haushalt eingestellt werden.

Um die Investitionsbereitschaft privater Immobilienbesitzer in der Altstadt zu fördern, hat die Politik den Antrag zur Aufnahme ins Landesförderprogramm bewilligt.fn



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