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Unternehmer will bei Afferde und Hilligsfeld zwei Millionen investieren / Reges Interesse am Ravelin Camp

Politik entscheidet über Solarparks

Hameln. Stellt die Politik das Signal auf Grün, steht den geplanten Solarparks in Afferde/ Hilligsfeld und auf dem durch den Abzug der Briten freien Ravelin Camp nichts mehr im Wege. Eine Vorentscheidung wird morgen im Ausschuss für Stadtentwicklung fallen, denn die Solarparks sind beherrschendes Thema der öffentlichen Sitzung, die um 16 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses beginnt.

veröffentlicht am 02.04.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 08:21 Uhr

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„Das Vorhaben ist in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass es positiv beschieden wird“, sagt Vorsitzender Thorsten Sander. Der Christdemokrat betont jedoch, nicht für die Mehrheitsgruppe zu sprechen. CDU, Grüne und Unabhängiger trafen sich erst am gestrigen Abend, um zu einer einvernehmlichen Meinungsbildung zu kommen.

Derweil steht der Afferder Abbruchunternehmer Werner Otto als Investor in den Startlöchern. Er will so schnell wie möglich damit beginnen, den Solarpark zu errichten. „Die Einsparvergütungen sinken, es ist ein Wettlauf mit der Zeit“, begründet Mitgeschäftsführer Hendrik Vasen. Rund zwei Millionen Euro sollen seinen Aussagen zufolge investiert werden, um rund 1,7 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr ins Netz einspeisen zu können. Vasen rechnet mit einer Montagezeit von zwei bis drei Monaten: „Gibt der Rat sein Okay, kann die Anlage bereits im Hochsommer laufen, in diesem Jahr aber allemal.“

Auch die Hamelner Stadtverwaltung befürwortet eine Flächennutzungsplanänderung für den Solarpark Afferde/Hilligsfeld. Sie hat bereits während der öffentlichen Auslegung eingegangene Stellungnahmen der e.on Westfalen Weser AG, der Tennet TSO GmbH, des Landkreises, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Unteren Naturschutzbehörde in die Beschlussvorlage eingearbeitet.

Auch rund 10 Hektar des insgesamt 30 Hektar großen Ravelin Camps in der Nordstadt sollen als Solarpark genutzt werden – zunächst begrenzt auf 25 Jahre. Laut Aussagen der Verwaltung gibt es eine Reihe von Interessenten für diese Nachnutzung. Das ehemalige Übungsgelände der britischen Armee wird inzwischen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet. Die Behörde beabsichtigt, die Flächen zu verpachten und noch in diesem Jahr auszuschreiben, um künftigen Investoren eine optimale Förderung zu sichern. Auch dieses Vorhaben wird von Sander positiv bewertet. „Für eine Wohnbebauung ist das Areal nicht geeignet, und auch als Industriegebiet ist es nicht günstig“, meint der Ausschussvorsitzende.

Auf diesem Areal zwischen Afferde und Hilligsfeld will ein heimischer Unternehmer rund zwei Millionen Euro in einen Solarpark investieren.

Dana



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