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Flaschensammler sollen nicht mehr in Papierkörben wühlen müssen

Politik beschließt Pfandring-Testphase

Hameln. Befristet für eine Zeit von zwölf Monaten sollen im Hamelner Stadtgebiet sogenannte Pfandringe an öffentlichen Papierkörben getestet werden. Das hat jetzt der Verwaltungsausschuss in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen. Die Politik folgt damit einem Antrag der Fraktion Piraten/Linke. „Leider sind immer mehr Bürger gezwungen, ihr eigenes Einkommen durch das Sammeln von Pfandflaschen aufzubessern“, hatte Peter Kurbjuweit (Linke) die Forderung begründet. Durch das Anbringen von Pfandringen an ausgewählten Behältern soll diesen Menschen nun das würdelose Durchsuchen von Mülleimern erspart werden. Zudem erhoff sich die Politik durch diesen Beschluss eine Verbesserung der Sauberkeit in der Rattenfängerstadt, da es häufig vorkomme, dass entsorgte Flaschen vor den Abfallbehältern abgestellt werden. „Pfandflaschen und Dosen werden von den Personen hinterlassen, die das weitere Herumtragen als Belastung und somit als störend empfinden und sich davon entlasten wollen“, hatte die Fraktion Piraten/Linke argumentiert. Insbesondere Touristen sei oft nicht bewusst, dass für die entsorgten Flaschen und Dosen Pfand entrichtet wurde. Davon sollen nun Bedürftige profitieren. Aus ästhetischen Gründen soll jedoch in der Fußgängerzone auf den Einsatz der Pfandringe verzichtet werden.HW

veröffentlicht am 25.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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