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Hameln soll Engpass beseitigen

Platz für Radroute vom Bürgergarten abzwacken

HAMELN. Die Scharnhorststraße zur Fahrradstraße zu erklären hat sich aus Sicht des Hamelner Umweltausschusses bewährt. Doch dass die Radroute vom Basberg am 164er Ring in den schmalen Fußweg zum Rathausplatz übergeht und an Markttagen gar kein Durchkommen ist, sollte nach Ansicht der Lokalpolitiker geändert werden.

veröffentlicht am 01.01.2019 um 11:30 Uhr

Die Fahrradstraße Scharnhorststraße mündet am 164er Ring in einen Fußweg. An Markttagen ist die wichtige Strecke gesperrt. Foto: fn
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Weil die Verwaltung schon seit mehreren Jahren nach einer für alle Seiten tragbaren Lösung sucht, wollen die Grünen nun Bewegung in die Sache bringen. Ihrem Antrag, die Verkehrsplaner sollten die Möglichkeiten für diesen Bereich aufzeigen, stimmten alle Ausschussmitglieder zu.

Sven Kornfeld (Grüne) berichtete von „skurrilen und gefährlichen Situationen“ an der Kreuzung. Er wünscht sich eine öffentliche Diskussion zu dem Lückenschluss in Richtung Kastanienwall, denn ohne Einbeziehung eines Randbereiches des Bürgergartens werde es nicht gehen, sind sich Politik und Verwaltung einig. Katja Schütte (SPD) fordert ein Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der auf dem Rathausplatz anstehenden Veränderungen, also dem Umbau der Tiefgarage und dem Neubau des Verwaltungsgebäudes. Kornfeld empfiehlt, mit der Fahrradtrasse nicht bis zur Umgestaltung des Rathausplatzes zu warten. Johanna Thiemer (CDU) betonte, „die Fahrradstraße soll funktionieren“, deshalb sei der Antrag sinnvoll. Gerhard Paschwitz (CDU) unterstrich: „Die Vernetzung auch im kleinsten Bereich ist wichtig“, damit die Stadt fahrradfreundlich wird. Nach seiner Einschätzung müssen zwei bis drei Meter vom Bürgergarten abgezwackt werden – obwohl die Grünanlage als unantastbar gelte. Julia Maulhardt (parteilos) erklärte, der Übergang am 164er Ring sollte bei dieser Gelegenheit fußgängerfreundlicher gestaltet werden. Der Zebrastreifen mündet bislang quasi in die Zufahrt des „Mercure“; der Parkplatz am Hoteleingang befindet sich auf Privatgrund und kann von der Stadt nicht überplant werden.

Laut Stadtbaurat Hermann Aden arbeitet die Verwaltung konkret an dieser Sache. Die Angelegenheit sei auch jüngst in der Fahrradbegleitkommission diskutiert worden. In jenes Gremium werden „zur gegebenen Zeit“ die Vorschläge der Verkehrsexperten eingebracht und dort vorbereitet, bevor sie in die zuständigen Ausschüsse des Stadtrates gehen.



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