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Hochzeitshaus hat bald erste Priorität

Planung der Dachsanierung noch in 2019

HAMELN. Seit gut zwei Jahren fällt das Hochzeitshaus vor allem aufgrund der leuchtend-blauen Netze ins Auge, die am Dach des bedeutsamen Weserrenaissance-Gebäudes angebracht sind. Das steht dem Zentrum einer Touristenstadt nicht gut zu Gesicht, ist sich die Politik weitestgehend einig und will die Sanierung deshalb nicht weiter auf die lange Bank schieben. Jetzt soll der Plan für die Dachsanierung des Hochzeitshauses auf den Weg gebracht werden.

veröffentlicht am 11.03.2019 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 11.03.2019 um 20:30 Uhr

Blickfang seit zwei Jahren: die blauen Schutznetze am Dach des Hochzeitshauses. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Damit hat das historische Gebäude bei den geplanten Hochbaumaßnahmen erste Priorität statt bislang zweite. Noch 2019 soll die Planung für die Dachsanierung erfolgen. „Die sich daraus ergebenden Bauleistungen werden in 2020 und Restarbeiten in 2021 umgesetzt“, ist in der Beschlussvorlage nachzulesen, der morgen zunächst der Verwaltungsausschuss und am 27. März der Rat der Stadt Hameln zustimmen sollen. Dass der Beschlussvorschlag noch mal kippt, kann als ausgeschlossen gelten, haben Stadtverwaltung und Politik diesen Plan doch schon Ende Februar im Finanzausschuss in großer Eintracht gefasst. Hintnanstehen müssen dadurch jedoch die Sanierungen der Sporthallen in Klein Berkel und der Klütschule. Maßnahmen, die sich damit, wie berichtet, ins Jahr 2020 verschieben.

Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung damit beauftragt werden, zu prüfen, inwieweit Fördermittel für die Sanierung des Hochzeitshausdaches generiert werden können. Abgeändert werden soll der Vorschlag von Oberbürgermeister Claudio Griese, 2019 eine Million Euro für den möglichen Kauf von Häusern in der Altstadt bereitzustellen, dahingehend, diese Summe mit einem Sperrvermerk zu versehen. Darüber hinaus soll die Verwaltung ein Konzept für den Plan, Altstadthäuser aufzukaufen, vorlegen. Der Immobilienerwerb soll vorrangig durch die städtischen Tochtergesellschaften Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft mbH (HWG) und Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) erfolgen. Ferner sollen Kriterien für die beabsichtigte Förderung von Modernisierungsmaßnahmen durch private Eigentümer aufgestellt werden.

Mit dieser Beschlussvorlage wurden damit mehrere Anträge verschiedener Ratsfraktionen zusammengefasst.



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