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Landkreis verweigert Kooperation zum Katastrophenschutz

Piraten und Linke empört

Hameln. Erstaunen herrscht in der Ratsfraktion Piraten/Linke über die Weigerung des Landkreises, im Ausschuss für Recht und Sicherheit über die Ergebnisse der Katastrophenschutzübung im vergangenen Herbst zu informieren. „Auf unsere Anfrage antwortete die Verwaltung, nähere Informationen würde nur der Kreisausschuss erhalten. So haben wir uns die Kooperation zwischen Rat- und Kreishaus nicht vorgestellt“, moniert Fraktionschef Lars Reineke, der für Jörgen Sagawe nachgerückt ist. Es sei ein offenes Geheimnis, dass bei der Übung Mängel im Katastrophenschutz erkennbar geworden seien, behauptet der Pirat.

veröffentlicht am 09.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 11:41 Uhr

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Auch Peter Kurbjuweit (Linke) ist sauer: „Gegen einen Störfall im AKW Grohnde muss alles zum Schutz für Leib und Leben der Bevölkerung getan werden.“ Die Katastrophe in Fukushima habe gezeigt, wie schnell eine Evakuierung klappen müsse, wenn ein Reaktor außer Kontrolle gerate. „Erst wird uns erklärt, nach einem schweren Störfall in Grohnde werde sich die Hälfte der Bevölkerung im Auto schnell in Sicherheit bringen. Nun wird den Stadtratsmitgliedern die Auskunft verweigert, ob das bestehende Straßennetz dafür ausreicht“, empört sich der Linke.

Mit ihrer Anfrage wollten Piraten und Linke in Erfahrung bringen, wie verhindert werden kann, dass Tausende Hamelner in einer radioaktiven Wolke im Stau stecken bleiben. Die Fraktion hat die Hamelner aufgerufen, heute bei der Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk auch gegen die Geheimniskrämerei im Kreishaus zu protestieren.HW



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