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125 Kilogramm Ketamin verschwunden / Neun Festnahmen bei Schlag gegen Drogenhandel

Pharma-Unternehmen steht vor Rätsel

Hameln (ube). Das heimische Pharma-Unternehmen, in dem vor ein paar Monaten 125 Kilogramm Ketamin verschwunden sind (wir berichteten), kann sich bis heute nicht erklären, wie das in der Drogenszene begehrte Pulver abhanden gekommen ist. „Die Sicherheitsvorkehrungen sind extrem hoch. Der Zutritt zu bestimmten Bereichen ist besonders geschützt. Bei uns gilt zudem das Vier-Augen-Prinzip.“ Dennoch ist der Arzneistoff, der in der Human- und Tiermedizin zur Behandlung von Schmerzen und zur Einleitung von Narkosen eingesetzt wird, nach Angaben der Industrie aber nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, entwendet worden. Bei einer „engmaschigen Inventur“ war der Diebstahl im August aufgefallen. Ketamin, heißt es in einer gestern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeiinspektion Hameln, werde „auch zur Herstellung von synthetischen Drogen benutzt“. Seit Mitte der 1970er Jahre ist das Medikament als Straßendroge im Umlauf.

veröffentlicht am 04.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 02:21 Uhr

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