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Bauleiter spricht Englisch / Polizei warnt vor verlockenden Angeboten an der Haustür

Pflasterkolonne prellt Hamelner um viel Geld

Hameln (tis). Wieder einmal ist ein Hamelner (38) auf die betrügerischen Methoden sogenannter Pflasterkolonnen hereingefallen. Sie bieten preisgünstige Arbeiten an, sind aber verschwunden, sobald sie eine Anzahlung erhalten haben. Bei dem 38-Jährigen ergaunerten die Betrüger einen vierstelligen Geldbetrag. Die Polizei Hameln warnt vor dieser Kolonne, die derzeit offenbar im gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont unterwegs ist.

veröffentlicht am 25.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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Der Rattenfängerstädter erstattete am vergangenen Donnerstag Anzeige bei der Polizei Hameln. Nach seinen Angaben war der 38-Jährige an der Haustür angesprochen worden und hatte mit einem englischen oder irischen Kolonnenführer vereinbart, dass für einen fünfstelligen Geldbetrag sein Hof an der Reichardtstraße gepflastert wird. Die Kolonne begann mit ersten Arbeiten und riss das alte Steinpflaster auf. „Dann übergab der Mann vor wenigen Tagen einen vierstelligen Geldbetrag als Vorauszahlung an den Kolonnenführer und einen Begleiter“, berichtet Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki. Doch danach verschwand die Truppe und ward nicht mehr gesehen.

Der 38-Jährige erstattete daraufhin Anzeige wegen Betruges. Er verlor nicht nur sein Geld, sondern hat jetzt auch noch eine aufgerissene Hoffläche. Den Kolonnenführer beschreibt der Geschädigte so: etwa 40 bis 50 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß, kräftig, mit Bauch. Der Mann soll graue Haare gehabt und Bauarbeiterbekleidung getragen haben. Sein Begleiter war etwa 40 Jahre alt und schlank. Er hatte rote Haare, trug ebenfalls Arbeitskleidung. Die Kolonne führte drei Klein-Lastwagen in offener Bauart mit Ladefläche mit sich.

Das Präventionsteam der Polizei Hameln warnt: Pflaster- oder Teerarbeiten sollten nur von Handwerksbetrieben aus der Umgebung durchgeführt werden. Vorher sollte sich der Bauwillige Angebote einholen. „Keinesfalls aber sollte man auf Haustürgeschäfte hereinfallen und zugreifen, nur, weil das Angebot geradezu verlockend ist“, betont der Polizeioberkommissar.

Die „Pflaster-Betrüger“ beginnen mit Vorarbeiten – sobald sie eine Anzahlung kassiert haben, sind sie verschwunden.

Foto: Bilderbox



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