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Besucher, Sicherheit, Planungen

Pflasterfest: Fragen und Antworten nach der Mega-Party

HAMELN. Drei Tage Party sind vorbei. Stadtmanager Dennis Andres ist „sehr zufrieden“ mit dem Großevent in der Altstadt. Obwohl zum sechsten Pflasterfest etwas weniger Besucher kamen als im Vorjahr, war es am Samstagabend richtig voll. Die Planungen fürs nächste Jahr laufen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

veröffentlicht am 27.08.2018 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 27.08.2018 um 18:20 Uhr

Am Samstagabend waren die Besucherzahlen laut Stadtmanager Dennis Andres stärker als im Vorjahr. Foto: YT
Muschik, Moritz

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Wie viele Besucher waren da?
Dieses Jahr strömten etwas weniger Party-Gäste in die Altstadt als 2017. Im Vorjahr zählten die in der Innenstadt installierten Laserscanner 104.200 Besucher, dieses Jahr lautet die offizielle Zahl: 100.766. „Es fällt auf, dass Freitag und Samstag im Vergleich etwas schwächer waren. Das lag vermutlich am Wetter“, meint Andres. Der Samstagabend sei von den Besucherzahlen dagegen stärker gewesen. Vor dem Auftritt von Cassandra Steen drängten sich Menschenmassen vor der Hochzeitshaus-Terrasse. „Cassandra Steen war ein Publikumsmagnet“, sagt Andres. Die Massen seien aber „händelbar“ gewesen.

War das Sicherheitskonzept ausreichend?
Das Sicherheitskonzept sei auf die vom Veranstalter geschätzte Besucherzahl ausgelegt gewesen, sagt Polizeisprecherin Stephanie Heineking-Kutschera. Für den Ernstfall hätte es einen Evakuierungsplan gegeben – abgestimmt zwischen Polizei, DRK und Feuerwehr. Zugangssperren, um etwa die Zahl der Menschen vor der Hauptbühne am Hochzeitshaus zu begrenzen, wurden nicht eingesetzt. „Wir hätten aber reagieren können, falls es die Situation erfordert hätte“, so Andres. Zugangsstraßen waren dabei etwa mit Betonblöcken oder einem Container versperrt, um Lkw an der Durchfahrt zu hindern – Stichwort: Terrorabwehr.

Gab es Ausschreitungen?
Es blieb weitgehend ruhig. Die Polizei teilte mit, dass sich das Einsatzaufkommen während der Veranstaltung in Grenzen hielt. Die Polizei hatte drei alkoholbedingte Körperverletzungsdelikte zu verzeichnen und den Diebstahl einer Geldbörse. Größere Schlägereien blieben aber aus – vermutlich aufgrund der ohnehin hohen Polizeipräsenz.

Warum konnte es nachts schwer sein, ein Taxi zu bekommen?
Das lag – selbsterklärend – an der starken Nachfrage. „Die Kapazitäten sind begrenzt“, so Andres. Jessica Ersan, geschäftsführende Gesellschafterin der Funk-Taxen-Zentrale, bestätigt das: „Wir haben die Anrufe abgearbeitet, wie sie uns erreicht haben.“ Sonderbusse wurden nicht eingesetzt. Dafür fuhren die Anruf-Sammeltaxen der Öffis im Stadtgebiet wie gewohnt.

Was soll sich im nächsten Jahr ändern?
In den Planungen soll beispielsweise das „Zusammenspiel der Bühnen“ berücksichtigt werden. „Wir wollen noch mehr einen Ausgleich schaffen zwischen den einzelnen Bühnen“, sagt Andres. So sollen sich etwa die Besucherströme zwischen der Hauptbühne am Hochzeitshaus und der Bühne am Münsterkirchhof noch besser aufteilen. Dazu sollen interessante Acts die entsprechenden Zielgruppen anlocken.

Wann soll das nächste Pflasterfest stattfinden?
Einen offiziellen Termin für das siebte Pflasterfest gibt es noch nicht. Doch die Planungen fürs kommende Jahr laufen bereits. An einem Wochenende Ende August 2019 soll das nächste Stadtfest steigen. Fortsetzung folgt auf jeden Fall …



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