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Diese Party konnte sich sehen lassen – trotz Temperatursturz

Pflasterfest 2018: Es war uns ein Fest!

HAMELN. 30 Grad weg, dicke Jacke raus – die Hamelner Feiergemeinde lässt sich doch vom kühlen Wetter nicht die Party verderben. Also Pulli, Jacke, Weste, Parka aus dem Schrank geholt und ab auf die Pflasterfest-Meile.

veröffentlicht am 27.08.2018 um 11:30 Uhr

Und der Mond scheint dazu: himmlische Lightshow zum Auftritt von Cassandra Steen am Hochzeitshaus. Foto: mo
Thomas Thimm

Autor

Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Während man am Freitagabend noch gut durch die Reihen kam, war es am Samstagabend – vor allem am Hochzeitshaus – dicht gedrängt. Dort durften die Neugierigen dann fast zwei Stunden auf die als Top-Star angekündigte Cassandra Steen warten. Halbe Stunde hat sie gesungen, die Fans, na klar, waren begeistert, alle anderen freuten sich, dass die Night Live Band drumherum partytaugliche Mucke machte. War also auf jeden Fall für jeden etwas dabei.

Apropos Bands: Einige von ihnen ließen das Festpflaster erzittern, brachten die Menschen zum Swingen, Tanzen, Singen, Klatschen. Eine feine Partyatmosphäre vom Münsterkirchhof bis rauf zur Osterstraße, an den Ausläufern verläuft sich’s dann, das ist ja normal. Unter Polizeibeobachtung: der Jugendlichen-Treff am City-Bahnhof. Der Platz voll bis unters Dach, die Kids gut gelaunt, sie haben Spaß und ihren Platz zum Fest gefunden. Eine runde Sache, dieser ZOB.

Ansonsten alles gut gemischt: Das Publikum von jung bis halb alt, die Lichteffekte von der ganzen Palette, dass es Weißbier gibt, ein unbedingtes Plus, die Cocktails unterm Glockenspiel eine Wucht, die Sache mit dem Pfand sehr unterschiedlich. Da waren dann doch viele genervt, dass es kein einheitliches Pfandsystem gibt und man nicht überall seine Gläser und Becher wieder retour geben konnte. Bringt keinen um, ist aber nicht ganz so schön.

Mit Leselampe: Lokalmatador Ralph Maten am Münsterkirchhof. Foto: fh
  • Mit Leselampe: Lokalmatador Ralph Maten am Münsterkirchhof. Foto: fh
Ein echter Hingucker: das Kellerkommando aus dem Frankenland. Foto: mo
  • Ein echter Hingucker: das Kellerkommando aus dem Frankenland. Foto: mo
Haben auch in diesem Jahr wieder gezeigt, was sie drauf haben: Die jungen Musiker der Hamelner Band Sound on Stage (SOS) spielten auf Bühne 3 vor der Dewezet. Foto: mh
  • Haben auch in diesem Jahr wieder gezeigt, was sie drauf haben: Die jungen Musiker der Hamelner Band Sound on Stage (SOS) spielten auf Bühne 3 vor der Dewezet. Foto: mh
Szenestars mit Hamelner Wurzeln: Unzucht lockten ihre Fans am späten Freitagabend auf den Pferdemarkt. Foto: juni
  • Szenestars mit Hamelner Wurzeln: Unzucht lockten ihre Fans am späten Freitagabend auf den Pferdemarkt. Foto: juni
DJ Alpha und sein Team servierten Tanzbares. Foto: yt
  • DJ Alpha und sein Team servierten Tanzbares. Foto: yt
Foto: fh
  • Foto: fh
Rockiger Start ins Partywochenende: Whyback in der Osterstraße am Freitagabend. Foto: fh
  • Rockiger Start ins Partywochenende: Whyback in der Osterstraße am Freitagabend. Foto: fh
Stimmungsvoll, aber nicht immer voll: der Münsterkirchhof. Foto: yt
  • Stimmungsvoll, aber nicht immer voll: der Münsterkirchhof. Foto: yt
Der Mix macht’s – nicht nur musikalisch: Am „Pflasterfest- Tower“ gab’s Cocktails, hier gemixt von Ioannis Lazaridis. Foto: yt
  • Der Mix macht’s – nicht nur musikalisch: Am „Pflasterfest- Tower“ gab’s Cocktails, hier gemixt von Ioannis Lazaridis. Foto: yt
Ein Höhepunkt am Samstagabend: die Night Live Band auf der Hochzeitshausterrasse. Foto: yt
  • Ein Höhepunkt am Samstagabend: die Night Live Band auf der Hochzeitshausterrasse. Foto: yt
„Eine Band namens Wanda“ sorgte am Sonntagnachmittag noch einmal für Partystimmung. Foto: fh
  • „Eine Band namens Wanda“ sorgte am Sonntagnachmittag noch einmal für Partystimmung. Foto: fh
Heimspiel für Highgain in der Bäckerstraße. Foto: haje
  • Heimspiel für Highgain in der Bäckerstraße. Foto: haje
Gute Stimmung am Samstagabend vor Bühne 1 am Hochzeitshaus. Foto: yt
  • Gute Stimmung am Samstagabend vor Bühne 1 am Hochzeitshaus. Foto: yt
Mit dem Rattenfänger im Duett: Rhys Crimmin auf der Dewezet-Bühne. Foto: fh
  • Mit dem Rattenfänger im Duett: Rhys Crimmin auf der Dewezet-Bühne. Foto: fh
Mit Leselampe: Lokalmatador Ralph Maten am Münsterkirchhof. Foto: fh
Ein echter Hingucker: das Kellerkommando aus dem Frankenland. Foto: mo
Haben auch in diesem Jahr wieder gezeigt, was sie drauf haben: Die jungen Musiker der Hamelner Band Sound on Stage (SOS) spielten auf Bühne 3 vor der Dewezet. Foto: mh
Szenestars mit Hamelner Wurzeln: Unzucht lockten ihre Fans am späten Freitagabend auf den Pferdemarkt. Foto: juni
DJ Alpha und sein Team servierten Tanzbares. Foto: yt
Foto: fh
Rockiger Start ins Partywochenende: Whyback in der Osterstraße am Freitagabend. Foto: fh
Stimmungsvoll, aber nicht immer voll: der Münsterkirchhof. Foto: yt
Der Mix macht’s – nicht nur musikalisch: Am „Pflasterfest- Tower“ gab’s Cocktails, hier gemixt von Ioannis Lazaridis. Foto: yt
Ein Höhepunkt am Samstagabend: die Night Live Band auf der Hochzeitshausterrasse. Foto: yt
„Eine Band namens Wanda“ sorgte am Sonntagnachmittag noch einmal für Partystimmung. Foto: fh
Heimspiel für Highgain in der Bäckerstraße. Foto: haje
Gute Stimmung am Samstagabend vor Bühne 1 am Hochzeitshaus. Foto: yt
Mit dem Rattenfänger im Duett: Rhys Crimmin auf der Dewezet-Bühne. Foto: fh

Was so gar nicht gemischt war: die Auswahl der Biersorten. Wer norddeutschen Festgängern nur drei Biere zur Auswahl auf den Tresen stellt, macht einen Fehler. Und wer die Hamelner zwingt, Allersheimer zu trinken, bügelt diesen Fehler damit nun gar nicht aus. Bitte fürs nächste Mal drüber nachdenken, hier dringend etwas zu ändern: Verzichtet auf die Brauerei-Bindung, gebt den Festwirten die freie Wahl, dann macht das Pflasterfest noch mehr Spaß …

Alles in allem eine Supersause mit den erwähnten Abzügen in der B-Note. Zeitpunkt super, Mucke toll, die Hamelner mal wieder gemeinsam auf einer Party, was will man mehr? Ach ja: Freuen aufs nächste Jahr und Mal beim Pflasterfest 2019.

Information

Das sagt der Organisator

Bevor das Pflasterfest Fahrt aufnahm, hat auch Stadtmanager Dennis Andres skeptisch zum Himmel geschaut: „Ob das heute wohl was wird?“ Der Sommer nahm ausgerechnet zum Hamelner Partywochenende eine Auszeit. Am Ende jedoch war Andres „sehr zufrieden“, zog er am Sonntag Bilanz. Das kühlere Wetter im Vergleich zum Vorjahr spielte natürlich trotzdem eine Rolle. So ist aus den angepeilten gut 100 000 Besuchern wohl nichts geworden, lautet die erste Schätzung des Stadtmanagers, eine genaue Auswertung folgt noch.

Aber die Feierlaune ganz vermiesen ließen sich die Hamelner wie ihre Gäste von den paar Grad weniger natürlich auch nicht. „Es ging deutlich später los“, beobachtete Andres. Am Abend aber, besonders am Samstag am Münsterkirchhof, sei es dann ja in der Menge wieder „kuschelig“ geworden. Auch am gestrigen Sonntag war in der Stadt – nun wieder bei Sonnenschein – so einiges los.

Doch klar: „Optimieren kann man immer“, räumt Andres ein – wenn auch eher Kleinigkeiten. Besonders am Münsterkirchhof, obwohl mit der „Almhütte“ sehr stimmungsvoll, sei in diesem Jahr mitunter nicht so viel los gewesen wie erhofft. Die Planungen für das Pflasterfest 2019 laufen bereits, dann sollen mit attraktiven Acts noch mehr Fans auf diesen Platz gelockt werden. Rund lief es ansonsten jedoch nicht nur am Hochzeitshaus: Auch zum Beispiel den Auftritt von Unzucht am Pferdemarkt verbucht Andres als Erfolg.fh



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