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Gerda ist dann mal weg / Laiendarsteller aus Halvestorf begeistern mit ihrer Form von Männerwirtschaft

Petri Heil und Waidmannsdank

Halvestorf. Ein Schnellkochtopf zum Hochzeitstag und schmutzige Fußballtrikots zum Muttertag – damit soll sich Hausfrau Gerda (Martina Binder) zufriedengeben. Und dann noch der Kommentar von Schwager Hermann (Sylvia Kretzschmar): „Lieber satt und faul als fleißig und hungrig“ oder von Ehemann Rudi (Marion Binder) zum Ehrentag: „Hochzeitstag, da bin ich ja wohl Geschenk genug“ – beides bringt das Fass schließlich zum Überlaufen.

veröffentlicht am 11.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 11:21 Uhr

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Gerda verlässt das Haus und gibt dem Angler und dem Jäger sowie den sportbegeisterten Kindern mit auf den Weg: „Petri Heil, Waidmannsdank, Schuss, Tor, und ich bin dann weg.“ Sie packt ihre Sachen und gönnt sich ein paar Tage Auszeit. Was folgt, ist eine Männerwirtschaft mit all ihren Facetten wie Trinkgelagen, Seitensprung, dem unerwarteten Auftauchen der Schwiegermutter (Heidrun Vieregge) und eines Freundes (Katja Rügge), der Tochter (Maren Usadel), die dem „Feng Shui“ huldigt und die Daheimgebliebenen davon ebenfalls überzeugen kann. Doch am Ende finden alle wieder zusammen, und das Publikum ist von dem Lustspiel in drei Akten mit dem Titel „Petri Heil und Waidmanns Dank“ auf der Bühne in der Sporthalle in Hope begeistert, ebenso von der Leistung der Laienspielgruppe unter der Leitung von Dagmar Jürgens.

Neu dabei und ihr Bühnendebüt feiernd: Maren Usadel, die dafür einen besondere Applaus erhält. Aber nicht nur sie, alle auf der Bühne haben eine Spitzenleistung erbracht, ist sich das Publikum einig. „Spitze, wunderbar, einmalig“, so Günter Tille aus Ohr. „Sehr schön. Das gefällt, man hat ja sonst nichts zu lachen,“ sagt Brigitte Mehnert aus Haddessen. „Gut, lustig, unterhaltsam, eine tolle Leistung der Darstellerinnen“, zieht Ilse Niehoff aus Emmerthal ein Resümee. „Das ist authentisch und kommt gut rüber, eben wie im richtigen Leben“, lobt auch Renate Knaust aus Haverbeck.

Das größte Lob und viel Anerkennung aber kommen aus Osterwald: Von dort ist Hartmut Leiner angereist, Mitglied und Darsteller der bekannten Freilichtbühne Osterwald. „Toll, super, mit großem Witz gespielt. Die Damen könnten wir auch gebrauchen“, sagt er. dig

Eine Bildergalerie von der Aufführung des Stücks in Hope gibt es auf dewezet.de

„Feng Shui“ und am Morgen ein Joint, dann ist der Tag dein Freund – Maren Usadel, Katja Rügge, Heidrun Vieregge (v.li) überzeugen auf der Bühne. dig (2)



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