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Job Center Hameln-Pyrmont stellt neues Online-Portal vor / Bewerberauswahl soll erleichtert werden

Per Videoclip zum passenden Ausbildungsberuf

Hameln (jhe). Die Auswahl eines Arbeits- oder Ausbildungsplatzbewerbers ist für viele Unternehmen mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Eine Erleichterung verspricht das neue Internet-Portal des Job Centers Hameln-Pyrmont. In kurzen Videosequenzen stellen sich dort junge Erwachsene ihren potenziellen Arbeitgebern vor.

veröffentlicht am 24.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 05:41 Uhr

Sven Schönrock (re), Teamleiter Markt- und Integration im Job Ce
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In fünf kurzen Szenen berichten die unter 25-jährigen Jobsuchenden über sich selbst, ihren Wunschberuf, ihre Vorkenntnisse, Hobbys und Eigenschaften. „Über die Bewerbungsmappe hinaus können Arbeitgeber erkennen, wie die jungen Menschen rüberkommen und sich artikulieren“, erklärt Uwe Meier, Ausbildungsberater des Job Centers. Dies ermögliche dem Arbeitgeber, „passgenau Auszubildende für den Betrieb zu finden“.

Auch die Bewerber profitieren vom Portal

„Nur positive Rückmeldungen“ habe der Vermittler zwischen Bewerbern und Unternehmen bisher von den Betrieben erhalten, denen er das Portal vorgestellt hat. Ulrich Meyer von der Firma Ha-Be Betonchemie und erster Vorsitzender der Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU), hat bereits einen Auszubildenden über die Internetseite gefunden und beschreibt die Vermittlung als „sehr attraktiv“. Positiv sei, die Bewerberauswahl passiv angehen zu können und damit einer „Auswahlproblematik, die viel Zeit kostet“ zu entgehen, sagt Ulrich Meyer.

Aber auch die Bewerber profitieren von der neuen Internetseite. Uwe Meier erklärt, dass durch die Videoaufnahmen auch jene eine Chance bekämen, die aufgrund ihres Bewerbungsfotos oder schlechter Schulnoten aussortiert worden wären. Im Video könnten sie jedoch einen ganz persönlichen Eindruck bei den Personalchefs hinterlassen. Der erste Vorsitzende des AdU ist überzeugt: „Die Videobotschaft hilft sehr, um ein erstes Bild von der Person zu erhalten.“

Eine von den 68 jungen Männern und Frauen, deren Porträt auf der Internetseite zu finden ist, ist Elena Schwarz. „Am Anfang bin ich eher skeptisch gewesen und wusste nicht, was ich vor der Kamera sagen sollte – das hat schon Überwindung gekostet.“ Doch inzwischen hat die 20-Jährige das Angebot, eine Ausbildung bei der Firma Unger & Pauselius zu machen, bei der sie derzeit ein Einstiegs-Qualifizierungs-Jahr absolviert.

Sechs Bewerber konnten seit dem Internetauftritt des Portals am 15. Januar bereits vermittelt werden. Doch Uwe Meier betont, dass das Projekt „kein Selbstläufer“ ist. Das zeigten die Erfahrungen von anderen Job Centern, die bereits damit arbeiteten. „Es muss jemand damit losgehen und die Arbeitgeber darauf aufmerksam machen.“ Diese Aufgabe nimmt Meier selbst wahr.

Die Bewerber-Profile können unter www.jugendperspektive-hameln-pyrmont.de aufgerufen werden.



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