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Wird ein Leserwunsch schon bald Wirklichkeit? Stadtwerke stellen behindertengerechte Lösung in Aussicht

Per Fahrstuhl zum Wochenmarkt?

Hameln. Einen Fahrstuhl vermisst Birgitt Deiterding, wenn sie aus der Tiefgarage Rathausplatz zum Wochenmarkt möchte. Sie selbst hat zwei Knieprothesesn – „und Knieprothesen mögen keine Treppen“. Aber die Hamelnerin denkt auch an die vielen anderen Wochenmarktbesucher, die beispielsweise im Rollstuhl sitzen. Platz wäre durchaus vorhanden, meint unsere Leserin. Eine Nachfrage bei den Stadtwerken ergibt, dass diesem Wunsch möglicherweise schon bald Rechnung getragen wird. Eine Sanierung der rund 40 Jahre alten Tiefgarage sei jedenfalls geplant. „Bei der Umsetzung wird dann natürlich auch ein behindertengerechter Zugang wie beispielsweise über einen Fahrstuhl berücksichtigt“, sagt Natalie Schäfer, Leiterin Marketing und Kommunikation. Es gebe noch keinen Zeitplan. „Eine Sanierung der Tiefgarage erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt, wenn hier die Planungen für eine eventuelle Bau- oder Umbaumaßnahme des Rathauses stehen.“

veröffentlicht am 22.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:05 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Auch Antje Fecho kann geholfen werden: Sie fragt, warum es am Wilhelmsplatz kein Anwohnerparken gibt. Dadurch, dass „Fremdparker“ in vielen anderen Straßen nicht mehr geduldet werden, habe sich der Parksuchverkehr rund um den Wilhelmsplatz deutlich erhöht – beispielsweise auch durch Schüler vom Viktoria-Luise-Gymnasium. Die Folge: „Wir Anwohner finden keinen Parkplatz mehr.“ Abhilfe ist in Sicht: Auch für den Wilhelmsplatz soll ein Anwohnerparken eingerichtet werden, das sieht das städtische Verkehrsentwicklungskonzept so vor. Wann es umgesetzt wird, ist allerdings noch nicht klar, heißt es aus dem Rathaus.

Gibt es dort eigentlich keine Ingenieure, die Bauten wie die Löwenbrücke in Tündern neu planen können? Das fragt sich Friedrich Lücke aus Groß Berkel. Er meint, die dafür veranschlagten 48 000 Euro könnte sich die Stadt Hameln sparen. Das müsste schon ein Experte sein, so ein Sprecher. Den würde es zwar in der Stadtverwaltung durchaus geben, aber die notwendige technische Ausstattung wie ein bestimmtes Computerprogramm sei nicht vorhanden. Das sei teuer – und deshalb sei es wirtschaftlicher, den Auftrag an ein externes Büro zu vergeben.

In die Diskussion um die Kosten für das Tierheim schaltet sich Erika Eikenberg ein: Sie schlägt vor, entsprechend der Pflegeversicherung beim Menschen bei Tierhaltern eine „Tierpflegeversicherung“ einzufordern. „Das muss kein großer Betrag sein, vielleicht reichen zwei Euro.“ Das Geld könnte dann den „herrenlosen“ Tieren zugutekommen. Um Tiere in Not geht es auch Angelika Hoffmann. Unsere Leserin hat in der Feldmark – am Rennacker, Richtung Klüt- straße – zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ausgesetzte Katzenkinder gefunden und im Tierheim abgegeben. Gerade waren es sieben Kätzchen, die laut Tierheim gerade mal sieben Wochen alt sind. Sie appelliert, dass Tiere nicht einfach so ausgesetzt werden…

Helmut Lippmann versteht nicht, warum die Baustelle an der Pyrmonter Straße immer noch nicht fertig ist. Er meint das kleine Teilstück parallel zum Pflümerweg, durch den jetzt alle ausweichen müssen. „Wieso brauchen die für hundert Meter zwei oder sogar drei Wochen?“ Auch der Sinn der einspurigen Verkehrsführung auf der Thiewallbrücke (stadtauswärts) hat sich ihm noch nicht erschlossen. Wie berichtet, wird als Begründung für das Reißverschlusssystem an dieser Stelle die zuvor gegebene erhöhte Unfallgefahr angeführt. Die aus Richtung Münsterbrücke kommenden Fahrzeuge können so auf die Pyrmonter Straße auffahren, ohne anhalten zu müssen – die Fahrer auf der Thiewallbrücke werden auf die linke der beiden zuvor stadtauswärts führenden Spuren geführt.

Wenn sie rund um den Tönebönsee wandert, ärgert sich Karin Riechert über einige Hindernisse: Am Heinrich-Schoormann-Weg ist der unbefestigte Randstreifen zugewachsen. Etwas weiter kommt ein Teilstück, das verstärkt von Reitern mit ihren Pferden benutzt wird. „Der Weg ist kaputt getreten und bei Regen sehr matschig.“ Sie bittet die Reiter um Rücksichtnahme: „Der Weg ist breit genug, wenn sie einfach nur die Seite nutzen würden…“



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