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Neue Masche: Wie Betrüger Codes erbeuten

Paysafe – das ist nicht immer sicher

Hameln. Mit einer ganz neuen Masche arbeiten sogenannte „Paysafe“-Betrüger, die es auf Codes abgesehen haben, mit denen man im Internet einkaufen kann. In Hameln und in Emmerthal ist es den Tätern bereits gelungen, mit einem Trick telefonisch Daten zu erbeuten. Geschädigt sind zwei Getränkemärkte. Die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden nimmt die Fälle zum Anlass, vor den Kriminellen zu warnen. Paysafe ist ein Zahlungsmittel, das bargeldloses Bezahlen im Internet möglich macht. Tankstellen, Kioske oder andere Geschäfte verkaufen Paysafe-Codes gegen bar. Mit den Codes können Verbraucher im Netz kostenpflichtige Dienste nutzen oder online einkaufen.

veröffentlicht am 10.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:14 Uhr

Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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„Die Masche der Täter besteht darin, sich als Mitarbeiter der Firma Paysafe auszugeben. Nach einem Gespräch verlangen die Täter Codes aus den Paysafe-Terminals – angeblich, um zu überprüfen, ob alles reibungslos funktioniert“, erklärt Oberkommissar Dirk Barnert. Mitarbeiter zweier Getränkemärkte fielen auf den Trick herein. Sie druckten die gewünschten Codes (meist im Wert von 50 oder 100 Euro) aus und gaben diese nichtsahnend den Betrügern durch. Wie sich später herausstellte, wurden diese Codes unmittelbar nach dem Telefonat von den Tätern eingelöst. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Die Polizei warnt eindringlich davor, PIN-Nummern oder andere persönliche Zugangsdaten herauszugeben.

Barnert rät: „Kommen Sie Aufforderungen dieser Art nicht nach, beenden Sie derartige Telefongespräche oder erkundigen Sie sich bei den autorisierten Stellen. Seriöse Firmen erfragen niemals persönliche Zugangsdaten. Sollten Sie von diesen Betrügern angerufen werden, notieren Sie die Telefonnummer und wenden Sie sich an die Polizei.“

Hinweise nimmt die Leitstelle unter der Telefonnummer 05151/933-222 entgegen.



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