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Patientinnen-Protest geht weiter

veröffentlicht am 11.07.2011 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (CK/hx). Tausende von Brustkrebs-Patientinnen aus der Region protestieren, manche boykottieren die Praxen niedergelassener Radiologen. Sie sammeln nach wie vor Unterschriften, mit denen sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) erreichen wollen, dass sie Nachsorge wieder aus einer Hand bekommen, nämlich am zertifizierten Brustkrebszentrum des Sana-Klinikum.

Gisela Hölscher, eine der Initiatorinnen dieser Patienteninitiative: „Wir kämpfen bis zum letzten Atemzug!“ Eine Betroffenen, die zwecks Nachsorge im Klinikum vorstellig wurde, dort aber wegen des Widerspruchs des niedergelassenen Radiologen wieder weggeschickt werden musste: „Dann bezahle ich die Mammografie eben privat. Zu diesem Arzt gehe ich jedenfalls nicht!“

Wie bereits berichtet, hat in diesem Jahr der Zulassungsauschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsens (KVN) im Rahmen der zweijährigen Überprüfung nach Anhörung der ortsansässigen Radiologen in Hameln die Ermächtigung der beiden Spezialisten aus der Brustambulanz des Sana-Klinikums Hameln-Pyrmont auf nur noch einen ermächtigten Arzt gekürzt und die Fallzahl erstmalig auf 300 Fälle pro Quartal eingeschränkt.



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