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Stelle soll im Sommer wieder besetzt werden

Pastor für das Münster gefunden?

HAMELN. Seit dem vergangenen November steht Hamelns älteste Kirche, das Münster St. Bonifatius, ohne Pastor da. Das dürfte sich nun in absehbarer Zeit ändern ...

veröffentlicht am 05.04.2019 um 14:07 Uhr
aktualisiert am 05.04.2019 um 14:40 Uhr

Im Sommer dürfte das Münster wieder einen Pastor oder eine Pastorin bekommen. Foto: dana
Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Im vergangenen Herbst war Pastorin Friederike Grote – nach fast 19 Jahren in der Münster-Gemeinde – nach Burgdorf gewechselt. Bereits im Juni 2018 war die Stelle im Münster St. Bonifatius, dessen Geschichte bis ins frühe neunte Jahrhundert zurückreicht, ausgeschrieben worden. Doch lange tat sich überhaupt nichts: Eine unverbindliche Anfrage, null Bewerbungen, lautete noch Ende Januar die Bilanz von Superintendent Philipp Meyer. Aber dann kam doch Bewegung in die Angelegenheit: „Wir sind ganz guter Dinge“, sagte Meyer am Freitag.

Die Landeskirche habe die Ernennung bereits ausgesprochen, berichtet der Superintendent. Letzte formale Hürde sei nun eine Aufstellungspredigt, welche die Kandidatin oder der Kandidat – ob Frau oder Mann, verrät Meyer noch nicht – vor der Münster-Gemeinde halten muss. Laut Kirchenrecht dürfen nach einer solchen Aufstellungspredigt Gemeindemitglieder schriftlich Einwände gegen den Bewerber erheben, die dann der Kirchenvorstand prüfen muss. Im Regelfall: reine Formsache. „Wir gehen davon aus, dass wir das im Juni hinbekommen“, sagt Meyer zum Termin der Aufstellungspredigt. Auch ein Gespräch mit dem Kirchenvorstand wird noch stattfinden. Läuft alles glatt – und danach sieht es laut Meyer aus –, könnte die Stelle zum 1. August oder 1. September wieder besetzt werden.

Zwei Interessenten habe es letztlich gegeben, berichtet der Superintendent. Wobei aber nur der jetzt verbliebene, die formalen Kriterien für eine Bewerbung erfüllt habe. Die Dauer der Vakanz im Münster von neun bis zehn Monaten sei, so Meyer, zwar „länger als bisher in der Regel, aber noch nicht beunruhigend lang“. Mit dieser Neubesetzung seien dann alle Pfarrstellen im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont besetzt – „ein gutes Zeichen“.

Auch in den Kirchen mangelt es akut an Fachkräften: Von den derzeit aktiven Pastoren wird in den nächsten zehn Jahren die Hälfte in den Ruhestand gehen. Zugleich lässt sich wenig theologischer Nachwuchs ausbilden. Im Kirchenkreis liege die letzte Besetzung mit mehr als einer Bewerbung bereits sechs Jahre zurück, hatte Meyer im Januar berichtet.



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