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Trends beim Osterbasar im Hefehof / Draußen röhren SUVs

Pastellfarben und Omas Spitzendeckchen

Hameln. Ostern naht und auch der kalendarische Frühlingsanfang rückt immer näher. In den Gärten ziehen die ersten Frühlingsboten die Blicke auf sich und in den Wohnungen setzen bunte Tulpensträuße frühlingshafte Akzente. Langsam wird es Zeit, an den Osterschmuck zu denken. Dazu gehören bemalte Eier, Tischdecken mit österlichen Motiven, Türkränze, Deko-Hasen, Deko-Hühner und bunter Fensterschmuck. All das wurde am Wochenende auf dem Osterbasar im Hefehof angeboten, der verbunden war mit einer Offroad-Show im Außenbereich. Auch dieser 13. Markt erweis sich wieder als Besuchermagnet.

veröffentlicht am 06.03.2016 um 14:45 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Um es gleich vorwegzunehmen: Selbst gefertigte Dinge standen hoch im Kurs – egal, ob in klassischer oder moderner Ausführung. So sind in diesem Jahr Messetrends ebenso beliebt wie der gute alte Schmuck aus Großmutters Zeiten. Wer „in“ sein möchte beim Schmücken seiner Wohnung, liegt beispielsweise mit geweißten Kränzen oder mit Ostereiern in Pastellfarben ganz weit vorn. „Das sind in diesem Jahr die Messetrends“, erklärte Anna Henrietta Kracke den Besuchern. Altbewährtes brauchte sich aber keineswegs hinter den Modeartikeln zu verstecken – im Gegenteil: Beliebt bei Alt und Jung waren auf dem Basar beispielsweise Osterdecken aus handgewebtem, unverwüstlichem Bauernleinen. Bunt bestickt mit Häschen & Co. wurden sie am Stand von Sabine Gründemann angeboten. „Auch junge Leute schätzen das Traditionelle, vorausgesetzt, es passt zu ihrer Wohnungseinrichtung“, betonte die Kunsthandwerkerin aus Bessingen. Der Hang zur Nostalgie war übrigens auch zu erkennen an Spitzendeckchen, die einst Omas gute Stube zierten, an Sofakissen mit Blümchenmotiven oder an bunt umhäkelten Toilettenpapierrollen.

Zum ersten Mal mit von der Partie beim Osterbasar waren diesmal auch Pfadfinder aus Hameln vom Stamm „Kreuzfähnlein“. Den eifrigen Standbeschickern im Alter von acht bis elf Jahren war die Freude am Verkaufen ihrer zum großen Teil selbst gefertigten Dinge anzusehen. Jedes verkaufte Teil schien sie mehr und mehr zu motivieren. Kein Wunder: „Der Erlös fließt nämlich in unsere Sommerfahrt nach Ostfriesland“, betonte Sylvia Seitz von der Stammesleitung. Das komme besonders Kindern aus sozial schwachen Familien zugute. Der Osterbasar im Hefehof erwies sich für die Pfadfinder als gute Einnahmequelle, hatten sie doch auch für kleine Geldbeutel etwas Passendes im Sortiment.

Während sich in der Shopping-Mall alles um Ostern drehte, gaben auf dem Außengelände geländetaugliche Fahrzeuge den Ton an. Führende Hersteller luden ein zu einer Auto-Show mit Sportlichen Geländewagen (SUV). Auch hier zeichnete sich ein Trend ab: „Ältere Leute legen immer größeren Wert auf die Zweckmäßigkeit eines Fahrzeugs“, bilanzierte Benjamin Benics vom Autohaus in der Südstadt. So werde besonders das Ein- und Aussteigen getestet.

Unverwüstlich: Kunsthandwerkerin Sabine Gründemann verkauft Osterdecken aus Bauernleinen, Omas Spitzendeckchen und Sofakissen mit Blümchenmotiven. Foto: sto


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