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Fahrradbeirat will Vertreter künftig einladen

Paschwitz geht auf Blindenselbsthilfe zu

Hameln (ni). Die Blindenselbsthilfe Hameln soll künftig beim Hamelner Fahrradbeirat mitreden dürfen. „Wir werden Vertreter dieser Organisation ab sofort zu unseren Besprechungen einladen“, erklärt der Sprecher des Beirates und CDU-Ratsherr Gerhard Paschwitz gegenüber der Dewezet.

veröffentlicht am 25.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 23:21 Uhr

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Paschwitz reagierte damit auf einen Bericht, („Bequem für Radler – problematisch für Blinde“), in dem Wolfgang Lücke auf die Berührungspunkte von Radfahrern und Blinden im öffentlichen Verkehrsraum aufmerksam gemacht und beklagt hatte, dass die Blinden bei der Planung von Radwegen nicht mit in die Beratungen einbezogen werden. „Dieser Bericht hat mich aufgerüttelt und für das Problem sensibilsiert“, sagt Paschwitz, der 1984 zu den Gründern des Hamelner Fahrradbeirats zählte. Dass zum Beispiel abgesenkte Bordsteine an Überwegen den Radlern entgegenkommen, für blinde Menschen aber ein großes Problem darstellen – dieser „Zielkonflikt“ sei ihm bis dahin überhaupt nicht bewusst gewesen. Wenn der Fahrradbeirat in der Stadt unterwegs sei, die aus seiner Sicht seiner Sicht neuralgischen Punkte ansteuere und Verbesserungen fordere, habe er die Brille der Radfahrer auf.. Dass aber genau diese „Verbesserungen“ den blinden Menschen möglicherweise die Orientierung in der Stadt erschweren, „darüber hat keiner von uns nachgedacht“, gesteht Paschwitz offen ein.

Auch wenn die Vertreter der Blindenselbsthilfe bei diesen Touren nicht mitfahren könnten: „Bei den anschließenden Besprechungen, die wir ja immer machen, sollen sie künftig dabei sein, damit wir alle sensibler werden für ihre Situation.“



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