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Countdown startet: Schüler planen die größte Vorabi-Feier Hamelns

Party, Party, Party – ach ja, und Abi…

Großes Team für eine große Party! 14 Hamelner Abiturienten organisieren die Vorabi-Party in der Rattenfängerhalle. Vorne Jan Zimmermann vom Viktoria-Luise-Gymnasium.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Julian Mau
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Foto: Wal

Hameln. Grund zum Feiern haben die Hamelner Gymnasiasten des 13. Jahrgangs eigentlich noch nicht, denn die wichtigen Abiturklausuren sind noch lange nicht geschrieben und das Abschlusszeugnis nicht sicher in der Tasche. Aber wer jung ist, kann ja eigentlich immer feiern, und wenn auch noch Geld für einen selbst bei rausspringt, dann sowieso!

In einem Monat, am 6. März, startet die bisher größte Vorabi-Party der Rattenfängerstadt. Schüler des Viktoria-Luise-Gymnasiums, des Schiller-Gymnasiums, des Albert-Einstein-Gymnasiums, der Eugen-Reintjes-Schule, der Handelslehranstalt und der Elisabeth-Selbert-Schule haben sich zusammengetan und planen das Mega-Event in der Rattenfängerhalle.

„In den letzten Jahren gab es immer ein bisschen Konkurrenz unter den Schulen, wer die tollste Vorabi-Party hat. Dieses Jahr haben wir uns zusammengetan“, erzählt Jan Zimmermann, einer der Organisatoren. „Wir sind ein Jahrgang und können auch zusammen feiern.“ Aber auch aus finanzieller Sicht ist die gemeinsame Party in der Rattenfängerhalle sinnvoll. „Gerade kleine Jahrgänge, wie der an der Eugen-Reintjes-Schule mit 27 Schülern, haben Probleme bei der Vorfinanzierung der Abiparty“, erklärt der Vikilu-Schüler Jan, der selbst dieses Jahr Abi macht.

Die Einnahmen der Vorabi-Party werden unter den Jahrgängen aufgeteilt und damit die eigentliche Abiparty im Mai nach den Klausuren finanziert.

Neben des Klausuren- und alltäglichen Schulstresses ist der eine oder andere Streit während der Planung vorprogrammiert. „Die größten Konflikte gab’s eigentlich bei der Dekofrage und welche Farben wir auswählen wollen“, erzählt Jan. „Aber wir haben uns geeinigt, wie bei allen anderen Sachen auch. Wir wollen schließlich gemeinsam eine tolle Feier haben.“

Das größte Problem sei der Zeitdruck: „Sonst plant man so eine Veranstaltung mit 2500 Gästen etwa ein halbes Jahr vorher. Wir konnten erst Ende des Jahres anfangen.“

Fast täglich saß das Organisation-Team, bestehend aus Schülern aller beteiligten Schulen, zusammen und regelte alles Nötige: Getränke, Musik, Werbung, Rechtliches. Vieles steht, vieles aber auch noch nicht. „Es wird unter anderem zwei Tanzflächen geben, eine Cocktailbar und auch eine Raucherlounge.“ Für die Sicherheit wurden 15 Securities engagiert. Rein darf jeder ab 16 Jahren – harten Alkohol gebe es aber definitiv nicht für Jugendliche. „Das wollen und dürfen wir nicht. Die Jüngeren bekommen keinen harten Alkohol ausgeschenkt“, sagt Jan. Dabeisein und mitfeiern sollen die „Kleinen“ aber auf jeden Fall. „Aufgrund des Doppeljahrgangs unter uns 13ern sind einige noch so jung, dass sie sonst nicht mitfeiern dürften, wenn der Einlass erst ab 18 Jahren wäre.“

Dann heißt es wohl: Hoch die Tassen, und dann wird aber fürs Abi gelernt.



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