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Leser ärgert sich über Parkplatz-Politik für Schwerbehinderte

Parkplatz-Ärger: Unmut über ECE

HAMELN. Dass das kostenfreie Parken für Schwerbehinderte im ECE gestrichen wurde, ärgerte den Hamelner Siegfried Hornig im Dewezet-Lesertelefon. „Ich fühle mich dort nicht mehr willkommen“ sagt er. Er versteht die Entscheidung des Managements nicht und zieht den Vergleich zum ECE Hannover: Dort können schwerbehinderte Menschen zumindest zwei Stunden kostenfrei parken.

veröffentlicht am 18.07.2017 um 19:05 Uhr
aktualisiert am 19.07.2017 um 13:26 Uhr

Dorothee Balzereit

Autor

Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite

Center-Managerin Vivien Wilmers verteidigt die Maßnahme. Zu viele Fremdparker, also schwerbehinderte Menschen, die nicht im ECE einkaufen, hätten das Angebot genutzt. Und wie hat man das herausgefunden? Durch Gespräche an der Information, und die hohe Zahl der Freischaltungen, erklärt das Management, sagt aber zugleich: „Eine Differenzierung zwischen den Menschen, die tatsächlich das Center besuchen und denen, die ausschließlich das kostenfreie Parken genutzt haben ist uns aus Kapazitätsgründen leider nicht möglich.“ Vivien Wilmers sagt, dass die Situation sich seit der Änderung verbessert habe. Siegfried Hornig erklärt, dass er nun nicht mehr im ECE einkaufe.

Thema 2: Zu hohe Pappeln an der Promenade der Humme in Klein Berkel

Über 30 bis 35 Meter hohe Pappeln an der Promenade der Humme in Klein Berkel macht sich Ruth Schiefelbein Gedanken. Die Anwohnerin der Talstraße hat Angst, dass die Bäume bei einem Sturm die Häuser treffen könnten und glaubt überdies nicht, dass noch alle Bäume gesund sind. Erst vor Kurzem habe ein sehr großer Ast in der Humme gelegen. Eine Sprecherin der Stadt antwortet: „Die Annahme, dass große Bäume automatisch gefährlich sind, ist schlicht falsch, dies gilt auch für die Annahme, dass Pappeln per se gefährlich sind. Bei Sturm können aus allen Baumarten Äste ausbrechen, egal ob Pappel oder Eiche, wenngleich Eichen deutlich stabiler sind.“Grundsätzlich hätten Bäume eine statische Sicherheit gegen Windbelastungen von deutlich mehr als 100 Prozent, auch wenn hin und wieder Äste brechen. Dafür brauche es allerdings Sturmböen von Windstärke acht bis neun. Bei geringerer Windbelastung sollten Äste, soweit nicht vorgeschädigt, nicht brechen. Die Bäume würden zwei Mal pro Jahr kontrolliert, das letzte Mal am 11. April. Mängel wurden nicht festgestellt.


Thema 3: Blühstreifen-Programm der EU

Hans Wannemacher aus Bisperode fragt sich, warum das Blühstreifen-Programm der EU (wir berichteten) nicht viel mehr an Wegrändern, statt auf Äckern verwirklicht wird. Dort könnten sich die Bienen ebenso ihre Nahrung holen und die Blumen bestäuben. Stattdessen würden die Grünstreifen ohne Not frühzeitig abgemäht. Die im Artikel in den Vordergrund gestellte Zusammenarbeit der Landwirte mit den Imkern sei zwar lobenswert, führe aber ein wenig in die Irre: Ursprünglich sei das Blühstreifenprogramm der EU für Solitär-Bienen, also die Wildbienen, gedacht. Sie seien es, die die meisten Pflanzen bestäuben. Viele Arten gelten als gefährdet.



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