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Großer Teil des Ensembles erkrankt / Aber alle halten bis morgen eisern durch

Päpstin-Fieber – wörtlich genommen

Hameln ist im Päpstin-Fieber, und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Ein großer Teil des Ensembles ist nämlich erkrankt. Doch die Schauspieler reißen sich zusammen und geben alles, bis morgen der letzte Vorhang fällt. Und das gilt keinesfalls nur für die Profis, sondern auch für die regionalen kleinen und großen Darsteller. Die junge Studentin Svenja Rodenberg zum Beispiel, eine Gästeführerin und Wochenend-Mitarbeiterin der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT), war schon im vergangenen Jahr völlig fasziniert von der Päpstin und nervte die Familie mit den Songs, die ständig im Haus und im Auto liefen und die sie mittlerweile alle mitsingen kann. Sie steht nicht nur als Laiendarstellerin bei der Päpstin in zwei Szenen mit auf der Bühne neben fünf weiteren. Darüber hinaus verkauft sie im Theater die Souvenirs der Päpstin und beteiligt sich auch an der Sammelaktion. Fast hätte sie Lust, ihr Studium der Chemie an den Nagel zu hängen und auf Schauspiel zu wechseln. So gesehen stimmt die Chemie bei ihr dann schon mal.

veröffentlicht am 14.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

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Thema zum Zweiten: „Wir haben die Päpstin gesehen!“, so jubelten zahlreiche Ehrenamtliche aus dem Altenhilfe-Kompetenzzentrum, der Tagespflege, dem Tönebön am Klüt und dem Alten- und Pflegeheim der Julius-Tönebön-Stiftung. Auch in diesem Jahr hatte sich der Stiftungsvorstand, in diesem Fall Regine Latzko, ein Dankeschön für die freiwilligen Helfer einfallen lassen, und das war eben die Einladung zur Aufführung des Musicals im Hamelner Theater. Insgesamt 45 Ehrenamtliche und Einrichtungsleiter waren im Anschluss begeistert – von der Aufführung, dem stimmgewaltigen Ensemble und der eindrucksvollen Kulisse.

Überhaupt ist die Aufführung um die angebliche Päpstin Johanna eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Unzählige Tickets wurden in der zweiten Spielzeit bereits verkauft, das 10 000. ging am vergangenen Montag um 15 Uhr an Christina Wienöbst aus Fischbeck. Unverhofft bekam sie einen Blumenstrauß, einen großen Päpstin-Regenschirm und einen Hamelner Einkaufsgutschein von Merle Wollnik, Mitarbeiterin im Infocenter. Die 33-jährige Fischbeckerin ist die 32 000. Besucherin, die die Päpstin im Theater Hameln inklusive der vergangenen Spielzeit gesehen hat. In Hameln ist morgen endgültig Schluss: Die Päpstin zieht weiter nach München in das Prinzregenten-Theater. Ob die Produktion noch einmal verpflichtet werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt mit einem großen Fragezeichen versehen, heißt es seitens der HMT.

Tickets beim Infocenter unter Telefon 05151/957818.



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