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So sieht Jobst Brüggemann die Zukunft

Ortsvorsteher: Rohrsen braucht dringend einen Nahversorger

Der Blick geht nach vorn, auf das Jahr 2019. Worauf sich Menschen freuen, was ihnen bevorsteht, ist ganz unterschiedlich. Und welchen Projekten die Ortsbürgermeister und -vorsteher der Hamelner Ortsteile entgegensehen auch. Wir haben allen dieselben Satzanfänge vorgegeben, sie haben geantwortet. Heute: Jobst Brüggemann (CDU), Ortsvorsteher von Rohrsen.

veröffentlicht am 08.01.2019 um 17:19 Uhr
aktualisiert am 09.01.2019 um 13:53 Uhr

Die Marienthaler Straße muss nach Ansicht des Ortsvorstehers endlich ausgebaut werden. Foto: fn

Wir brauchen in Rohrsen dringend …

… einen Nahversorger. Das Hottenbergsfeld ist fast zugelaufen – auch, weil die Menschen wussten: Da ist ein Nahversorger. Auch aus Hilligsfeld, Holtensen und Rohrsen wurde dort eingekauft. An allen Einfallstraßen der Stadt gibt es Supermärkte – nur an der B 217 nicht. So müssen alle in die Stadt hineinfahren, um einzukaufen. Außerdem muss die Marienthaler Straße endlich ausgebaut werden – dort gibt es keinen Fußweg –, und die Fluchtwege (die Außentreppen) an der Feuerwehr müssen kommen. Rohrsen ist zurückgestellt worden, die Stadt kann nach einem Jahr keine Treppen bauen – das verstehe ich nicht. Zu guter Letzt brauchen wir den Ausbau der Grundschule.


Was sich in Rohrsen auf keinen Fall ändern sollte:

„Wir haben alles, was einen Ort so lebenswert macht. Jobst Brüggemann, Ortsvorsteher Rohrsen (CDU).
  • „Wir haben alles, was einen Ort so lebenswert macht. Jobst Brüggemann, Ortsvorsteher Rohrsen (CDU).
Leerstand: der ehemalige Aldi im Hottenbergsfeld. Foto: Dana
  • Leerstand: der ehemalige Aldi im Hottenbergsfeld. Foto: Dana

Rohrsen ist gut – wir haben den Kindergarten, die Vereine wie den Sportverein, das DRK, die Feuerwehr, den Gesangsverein, Jagd- und Forstgenossenschaft, Kyffhäuser, einen dörflichen Charakter. All das sollte erhalten bleiben. Auch die Menschen im Hottenbergsfeld finden sich langsam im Dorf wieder.


Verzichten könnten wir in Rohrsen auf …

… zu viel Güterverkehr mit alten Achsen! Das ist ein Knallen und ein Schlagen auf den Schienen. Und auf Windräder, die zu dicht am Ort gebaut sind.


Hätten wir 20 000 Euro zur freien Verfügung, sollten wir …

… – das ist ein bisschen wenig, um Straßen zu sanieren, und dafür kriege ich auch nicht einmal die Treppe am Feuerwehrhaus. Dann würde ich mit 20 000 Euro etwas auf den Spielplätzen machen.


Die größten Veränderungen für Rohrsen im kommenden Jahr sind …

… die Erweiterung des Gewerbegebiets Hottenbergsfeld, hoffentlich der Ausbau der Schule, und ich hoffe, dass die Feuerwehr in diesem Jahr ihr Domizil endlich wieder nutzen kann.


Das Besondere/Schöne an Rohrsen ist …

…, dass es dicht an der Stadt liegt: In acht Minuten ist man am Bahnhof! Schön ist, dass fast alles vorhanden ist – wir haben alles, was einen Ort so lebenswert macht.

bha



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