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Afferder fordern detaillierte Aufklärung über die Baumfällungen an der Hastenbecker Landstraße

Ortsrat schreibt Protestbrief an die Stadt

Afferde (tis). Stark verärgert über die Baumfällungen an der Hastenbecker Landstraße (wir berichteten) zeigen sich die Mitglieder des Ortsrates Afferde. In einem Protestschreiben an die Stadt fordern sie eine Stellungnahme und Neuanpflanzungen. Im weiteren beschäftigte sich der Ortsrat mit der Verteilung von Finanzmitteln.

veröffentlicht am 15.02.2009 um 19:44 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 11:41 Uhr

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„Ich habe mich sehr darüber aufgeregt, dass vor geraumer Zeit an der K 13 19 Linden gefällt wurden. Zumal man unterschiedliche Aussagen über die Gründe bekommt. Mal heißt es, sie waren krank, mal, sie gefährdeten die dortige Hochspannungsleitung, auch seien sie über Jahre unfachmännische zurückgeschnitten worden“, erklärt Ortsbürgermeisterin Waltraud Mehring. Die Sprecher der drei Fraktion, Reno Claus (SPD), Sebastian Schlagmann (CDU) und Claudia Miecke (FDP), schlossen sich der Kritik an. Verärgert waren die Ortsratmitglieder auch, weil sie im Vorfeld nicht gehört wurden, was laut Claus die Gemeindeverordnung aber vorsieht. „Wir sind einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, so Claus. Ulrich Eichhorst (SPD) sprach von der „Selbstherrlichkeit einer Behörde“. Der Ortsrat beschloss einstimmig, ein Protestschreiben an die Stadt zu verfassen, in dem eine detaillierte Stellungnahme und Neuanpflanzungen gefordert werden. Bei den Neuanpflanzungen soll der Alleecharakter wieder hergestellt werden.

Im weiteren beschlossen die Politiker von den übrig gebliebenen 743 Euro an Ortsratmitteln aus dem vergangenen Jahr 200 Euro für ein Sportturnier des Projektes „Haltestelle“, 200 Euro für Renovierungsarbeiten am Jugendtreff und den Rest von 343 Euro für die „Lila Bühne“ zu verwenden. Auch über die Verteilung der Ortsratmittel in Höhe von 7100 Euro für diese Jahr war sich das Gremium schnell einig. An größeren Beträgen werden 2600 Euro reserviert für Kinder- und Jugendveranstaltungen, 1300 Euro sind vorgesehen für eine Seniorenfahrt, 600 Euro für die Busfahrten zum Friedhof, 400 Euro für die Bücherei und 1200 als Verfügungsmittel für die Ortsbürgermeisterin. Jeweils 100 Euro werden für die Versicherung der Grillhütte und als Zuschuss an den Schützenverein verwandt. 800 Euro werden als Reserve vorgehalten.



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