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„Bündnis gegen Kinderarmut“ gegründet / Freizeitangebot soll besser werden

Organisieren, koordinieren, multiplizieren

Hameln. Kindererlebnistag hier oder doch Schülerevent da? Zukünftig sollen sich die Kleinen nicht mehr für ein Freizeitangebot entscheiden müssen, wenn mehrere am gleichen Tag stattfinden. Das „Bündnis gegen Kinderarmut“, das sich gestern im FiZ (Familie im Zentrum) offiziell gründete, will künftig unter anderem solche Überschneidungen vermeiden. Indem die Mitglieder des Bündnisses „besser koordinieren“, wie Birgit Albrecht, zweite Vorsitzende des Vereins SAM, sagt, „können auch die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung verbessert werden.“

veröffentlicht am 22.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

von julia rau
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Denn bei Kinderarmut geht es nicht nur um finanzielle Armut, die etwa 4000 Kinder unter 15 Jahren in Hameln-Pyrmont betrifft, sondern „vor allem um die Bildungsarmut“, wie Albrecht sagt. Sie sieht als Ziel des Bündnisses auch die Organisation „sinnvoll gestalteter Freizeit“. Man müsse die Kinder aktivieren, um sie von den Computern zu lösen.

Zunächst steht aber viel Organisatorisches an. „Erst mal wird gesammelt: Wer macht was in Hameln“, sagt Albrecht. Ressourcen bündeln, wenn man so will. Denn „Kinder in den weiterführenden Schulen kommen sehr spät nach Hause, sodass sie als Trainer und Jugendleiter in Freizeitgruppen nicht mehr zur Verfügung stehen. Und nach dem zwölften Schuljahr ziehen sie oft weg“, so Albrecht. Somit werde es nötig, sich untereinander besser auszutauschen. „Wir arbeiten ja an den gleichen Kindern und haben oft die gleichen Ideen“, sagt sie. Also sprechen sich die Mitglieder des Bündnisses – SAM (Sozial – aktiv – menschlich), das DRK, Impuls und das FiZ selbst – nun untereinander ab. „Gemeinsame Freizeitangebote, etwa in den Schulferien, werden dann natürlich auch günstiger“, so Gabriele Brakemeier aus dem SAM-Vorstand.

Die Stadt und der Landkreis sind auch im neu gegründeten Bündnis vertreten. Der Austausch zwischen den einzelnen Institutionen solle sich durch regelmäßige Treffen verbessern, die Arbeit damit effektiver werden. „Dann können wir auch gemeinsame Vorschläge bei Politik und Verwaltung einreichen“, so Brakemeier. „Außerdem soll die Bildung langfristig zum Erfolg führen und Kinderarmut vorbeugen.“ Im neuen Bündnis werde es ebenfalls eigene Projekte geben. Konkrete Pläne gebe es aber bisher nicht. „Wir warten das erste Treffen ab“, so Brakemeier.



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