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Jetzt schmecken die Zitrusfrüchte besonders gut / Viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten

Orangen geben dem Winter Duft und Süße

Schon der Duft von Orangen wird als sehr angenehm empfunden: Dass er positiv aufs Gemüt, stress- und spannungslösend wirkt, weiß die Aroma-Industrie seit Langem zu schätzen. Und wenn eine frisch geschälte Orange ihren Duft verströmt, wird der Appetit auf das Obst noch größer. Jetzt ist Orangen-Zeit. Denn auch wenn man die Früchte das ganze Jahr über kaufen kann – am besten ist ihre Qualität in den kalten Monaten, und es gibt sie jetzt in reicher Auswahl.

veröffentlicht am 09.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 01:21 Uhr

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Dass Apfelsinen gesund sind, weiß jedes Kind. Und da sie schön süß sind, gibt es wohl nur wenige, die sie nicht mögen. Der Vitamin-C-Anteil ist zwar längst nicht so hoch wie bei anderen Obst- und Gemüsesorten, aber durch die in Orangen enthaltenen Flavonoide wird das Vitamin C besonders gut vom Körper aufgenommen. Diesem auch als klassisches Erkältungsvitamin gepriesenen C wird viel Positives nachgesagt: Es soll vorschnellem Altern, Krebsentstehung und vielen weiteren Erkrankungen vorbeugen, für eine schöne Haut sorgen, den Fettstoffwechsel und die Aufnahme von Eisen begünstigen und zahlreiche Aufgaben zur Stärkung des Immunsystems übernehmen.

In unseren Breitengraden schätzt man die Apfelsine erst seit dem 15. Jahrhundert. Ursprünglich stammt sie aus China und Südostasien. Zwar wurde die Persische Orange bereits im 11. Jahrhundert in Europa eingeführt, aber damals war die Frucht noch bitter. Erst durch Kreuzung mit der süßen Orange aus Indien, wurde die Orange zum beliebten Obst. Heute gilt sie als eine der am weitesten verbreiteten Zitrusfrüchte auf der Erde. Die immergrünen Bäume, an denen Orangen wachsen, können bis zu 10 Meter hoch werden.

Ob das Obst gegessen oder als Saft genossen wird, ist Geschmackssache. Zahnmediziner warnen allerdings vor zu viel Säure, die den Zahnschmelz angreift. Es gibt Orangensorten, die besonders saftreich sind und sich daher gut auspressen lassen, und andere, die man leicht schälen kann und deren festes Fleisch am liebsten roh verzehrt wird. Auf dem Wochenmarkt findet man im Bioland des Marienhofes Esperde auch halbrote Tarocco-Orangen aus Italien und die Vollblutorange Moro, die sich hervorragend schälen lässt und einen besonders intensiven Geschmack besitzt: „Sie ist etwas herber als die sehr süße Sorte Lanelate aus Spanien“, findet Annette Prasuhn. Die rote Fruchtfleischfärbung wird durch Anthocyan in den Pigmenten von Fruchtfleisch und Schale hervorgerufen und entsteht in trockenen Gebieten mit großen täglichen Temperaturdifferenzen, wo auch Nachtfröste vorkommen. Moro-Orangen wachsen zum Beispiel auf den Vulkanhängen des Ätna in Sizilien.

Orangen kann man für (fast) alles verwenden: Marmeladen, Kuchen, Desserts, Trüffel, Kekse, Milch-Shakes, Bowle, Eis. Süßes lässt sich geschmacklich mit Apfelsinen noch wunderbar verfeinern. Aber auch als Chutney und in scharfen oder herzhaften Gerichten kommen Orangen groß raus. Die Ente à l’Orange ist ein Klassiker. Wer nicht den ganzen Vogel in den Ofen schieben will, sollte es einmal mit Entenbrust probieren: Dafür Hautseite der Entenbrust mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen, die Fleischseite mit Salz, Pfeffer und Ingwer einreiben. Die Entenbrust mit der Haut nach unten in der Pfanne anbraten, später wenden und weiter braten, herausnehmen, warm stellen. Für die Soße Butter zum Bratensatz geben, mit Brühe, Honig und dem Saft von ausgepressten Orangen ablöschen. Etwas Orangen-Bitter-Marmelade und Pfefferkörner zufügen und 15 Minuten köcheln. Bei Bedarf zur Dickung der Soße Butterflöckchen einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Zucker abschmecken. Zu dem Gericht passen Reis oder Kartoffelpüree und ein kraftvoller Rotwein wie der „Primitivo“ aus Apulien.

Vom Hamelner Wochen-

markt berichtet

Karin Rohr



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