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Wie schnell findet man eine radlerfreundliche Unterkunft in den Weserorten?

Online-Test: Eine Nacht – vier Fahrräder

Hameln. Reinhardshagen, Dölme, Bodenwerder und Emmerthal – diese netten Örtchen gehören in die Reihe der Etappenziele des Weser-Radweges, der von Hannoversch Münden bis hoch nach Cuxhaven führt. 30 Kilometer müssen Radler pro Tag zurücklegen, um Hameln am vierten Tag der Reise zu erreichen. Doch bevor es zum gemütlichen Bummeln in die Innenstadt geht, muss erst einmal ein Quartier gefunden werden. Statt vor Ort spontan auf Entdeckungsreise zu gehen, entscheiden sich viele Besucher lieber für die Onlinebuchung im Voraus. Doch wie schnell und vor allem wie einfach ist es, eine fahrradfreundliche Unterkunft im Internet zu buchen?

veröffentlicht am 25.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

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Autor:

Sarah Seitz undTomas Krause
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Der Plan: ein Kurzurlaub mit der Familie. Zwei Kinder, zwei Erwachsene, vier Fahrräder und jede Menge Gepäck. Drei Tage soll es entlang der Weser gehen. Um keine Überraschungen zu erleben, fällt die Entscheidung für eine Onlinebuchung. Google ist dafür die beste Unterstützung – unzählige Hotel- und Reiseportale gibt es im Internet, die alle mit ihrem riesigen Repertoire an preisgünstigen bis luxuriösen Angeboten die Bucher locken wollen.

Die Suchanfrage „Radunterkunft Hameln“ führt sofort zu der offiziellen Internetseite des Weser-Radweges (www.weser-radweg.de). Dem „Planer“ wird es hier einfach gemacht: Neben einer Einführung gibt es eine Routenkarte mit allen kleinen und großen Städten entlang der Weser. Per Klick kommt man zu einer Übersicht fahrradfreundlicher Unterkünfte – sortiert nach Regionen und Preis.

Unter der Seite „Hameln“ sticht als Oberstes die Pension „Am Weser-Radweg“ in Tündern ins Auge. Direkt an der Promenade gelegen, müssen Radtouristen nach einem anstrengenden Tag keine langen Wege zur Unterkunft zurücklegen; die Pension wirbt mit einem schönen Frühstück, und auch die Fahrräder können in einer abgeschlossenen Garage untergebracht werden. Diesen Service bieten mehr als die Hälfte aller gelisteten Hamelner Hotels.

Im weiteren Umfeld bieten sich auch Bodenwerder und Hessisch Oldendorf zum Rastmachen an. Zwar gibt es nur eine überschaubare Anzahl an Unterkünften, diese liegen jedoch meistens direkt am Weser-Radweg und sind auf Fahrradtouristen gut eingestellt. „Wichtig sind vor allem Unterstellplätze, Trocknungsmöglichkeiten für Kleidung und Werkzeug, das für kleinere Reparaturen zur Verfügung steht“, erklärt Horst Maler vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

Wer nicht im Umfeld, sondern direkt in Hameln übernachten möchte, muss sich allerdings mit deutlich teureren, zum Teil doppelt so hohen Preisen, zufriedengeben. Pluspunkt sind hier jedoch unter anderem die Wellness-Leistungen. Auch ob die Hotels über Pools und Schwimmbäder verfügen, können die Gäste auf der Internetseite nachlesen.

Die Bandbreite angebotener Unterkünfte ist groß. Mit ein bisschen Geduld findet jeder ein passendes Domizil – vom idyllischen Bauernhof über ein städtisches Fachwerkhaus zum ruhigen Wellnesshotel.

Auch auf der allgemeinen Internetseite der Stadt Hameln kann der „Frühbucher“ sein Wunschhotel finden. Mithilfe einer Suchmaske, welche Lage, Art und allgemeine Daten abfragt, werden passende Unterkünfte als Vorschlag aufgelistet. Schnell gebucht steht die Übernachtungsmöglichkeit ohne großen Aufwand und überflüssigen Stress fest. Ein Fahrradsymbol zeigt außerdem den besonderen Service für Zweiräder an. Wer sich lieber selbst über alle Angebote informieren möchte, kann alternativ im Gastgeberverzeichnis unter den jeweiligen Rubriken Hotel, Ferienwohnungen und Pensionen sich einen Überblick verschaffen.

Etwa die Hälfte der Hoteliers bieten eine sofortige Online-Buchung an; andernfalls tut es auch die bewährte E-Mail-Anfrage. Für die Spontanen ist aber immer noch ein Plätzchen zu finden, bestätigt das Tourismus-Center Hameln: „Engpässe haben wir nur sehr selten.“ Verlässliche Zahlen über Fahrradtouristen in Hameln würden aber gerade erst erhoben.

Eine günstigere Alternative zum Übernachten sind Campingplätze. Auf der Homepage des Weser-Radweges sind sie versteckt unter der Kategorie „Orte und Unterkünfte“ – man muss zweimal hinsehen, um sie zu finden. Dabei sind sie deutlich günstiger als ein schmuckes Stadthaus. Der Tönebön-Zeltplatz in Hameln bietet 500 Meter vom Radweg entfernt Zelte und Blockhütten an.

Buchungen im Internet – einfacher als gedacht.

Montage: Dana



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