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Waldbadverein hofft auf Spenden für die Chlorgasanlage

„Ohne Hilfe 2014 geschlossen“

Halvestorf. „Unser Ziel: auch für die Zukunft geöffnet. Unsere Angst – ohne Ihre Hilfe 2014 geschlossen“, so steht es auf dem Flyer, mit dem der „Trägerverein Waldbad Halvestorf“ für Spenden aufruft, um das Freibad am Campingplatz zu erhalten. Dort muss unter anderem eine Chlorgasdosierungsanlage installiert werden, die rund 25 000 Euro kostet (wir berichteten). Eine Summe, die der Verein allein unmöglich aufbringen kann. Der Ortsrat Halvestorf sprach sich für den Erhalt aus, sagte Hilfe zu.

veröffentlicht am 28.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies
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Björn Meyer (CDU), Ortsratsmitglied und Vorsitzender des Trägervereins, gab noch einmal einen Überblick über die Problematiken am Waldbad. Geregelt sei die Thematik mit der Badeaufsicht, die nun in den Ferien und am Wochenende von der DLRG Hameln übernommen werden. Von der Zusammenarbeit erhoffe man sich zudem Synergieeffekte, so Meyer. Bleibt noch der Einbau der Chlorgasdosierungsanlage als Auflage der Gesundheitsbehörde. „Die rund 25 000 Euro kann unser Verein nicht aufbringen, wir sind auf Spenden angewiesen, die wir im Moment händeringend suchen“, betont Björn Meyer. Zwar sei schon eine gewisse Summe zusammengekommen, die reiche aber bei weitem nicht aus. Nun sollen nicht nur in Halvestorf, sondern auch in den umliegenden Ortschaften Flyer verteilt werden, in dem zu Spenden aufgerufen wird. „Denn das Bad kommt ja nicht nur unseren Bürgern im Ort zugute, sondern wird von vielen besucht, auch aus dem Raum Hameln, Aerzen oder Hessisch Oldendorf. Und die könnten alle mithelfen, die Summe aufzubringen“, erklärt der Vorsitzende. Sonst drohe eine Schließung des beliebten Freibades.

Ortsbürgermeister Hartmut Binder (SPD) betonte für den Ortsrat: „Das Bad muss erhalten bleiben.“ Man habe in Halvestorf schon einiges hinbekommen mit eigenen Mitteln, das solle doch wohl auch hier gelingen. Dazu verwies Dirk Hothan nochmals auf den Vorschlag der CDU-Fraktion, die Aufwandsentschädigung der Ortsratsmitglieder für das Bad zur Verfügung zu stellen. Hierzu sei in seiner Fraktion allerdings aber noch keine Entscheidung gefallen, erklärte Ortsbürgermeister Binder für die SPD. Unter einem anderen Tagesordnungspunkt führte Wilfried Binder (SPD) aus, der Ortsrat solle in seiner Mittelanmeldung für 2015 wieder 8000 Euro als städtischen Zuschuss für das Waldbad aufnehmen, auch wenn man wisse, dass diese freiwillige Leistung eigentlich nicht gewährt wird.

Das merkte auch Thomas Meyer-Hermann (CDU) an und forderte die SPD auf, dann auch wie verlangt aufzuzeigen, wo dieses Geld im Haushalt eingespart werden könne. Björn Meyer appellierte nochmals an alle, sich auf die Suche nach möglichen Spendern zu machen. Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet (weitere Informationen beim Vorsitzenden, Tel. 05158/98260 oder 0172/8900774). Gesucht würden zudem noch Firmen, die im Bad für einen gewissen Jahresbeitrag ihre Werbeplakate aufhängen. Auch das bringe Geld in die Kasse. Der Ortsrat will sich an der Sammlung, die von Haustür zu Haustür erfolgen soll, beteiligen. Der Vorsitzende des Trägervereins hofft inständig, dass die Summe aufgebracht werden kann.

Das Bad wird an den kommenden drei Wochenenden für die Saison fit gemacht. Auch dazu seien Helfer willkommen. „Und dann hoffe ich auf eine tolle Badesaison“, so Meyer. Die Öffnungszeiten müssten dabei eingeschränkt werden. Das gelte allerdings nicht für Mitglieder, die sich ständig ins kühle Nass stürzen könnten. „Aber wir sehen es nicht ein, dass wir uns für Nicht-Mitglieder den Luxus eines ständig geöffneten Bades mit einer dann nötigen Badeaufsicht leisten“, erklärt der Vorsitzende.

So soll es auch in diesem Sommer aussehen – hier bei einem Schwimmturnier der Jugendwehren.tis

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