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Drei Kleinlaster auf Schierling-Gelände ausgebrannt / 80 Feuerwehrleute im Einsatz

Nur heißes Metall bleibt übrig

Hameln. Glutroter Feuerschein und aufflackernde Blaulichter, dazu der penetrante Geruch von verbranntem Gummi, Lack und Kunststoffen. Am frühen Sonntagmorgen sind bei einem Brand auf dem Firmengelände von Schierling-Fahrzeugbau drei Fahrzeuge in Flammen aufgegangen.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Als alarmierte Feuerwehrleute um kurz nach zwei Uhr den Brandort erreichten, standen die Kleinlastwagen – zwei nagelneue Iveco Transporter und ein Kipplaster – bereits lichterloh in Flammen. Die Wagen brannten komplett aus. Autofahrer waren auf die brennenden Lkw aufmerksam geworden und informierten die Leitstelle. Da standen die Wagen offenbar bereits im Vollbrand.

Angerückte Feuerwehrleute der Hauptberuflichen Wachbereitschaft begannen sofort mit Wasser aus Tanklöschwagen mit ersten Löschangriffen und ließen aufgrund des Ausmaßes weitere Kräfte nachalarmieren. Feuerwehren aus Hastenbeck, Tündern, Afferde und Hilligsfeld und zwei weitere Löschzüge aus Hameln wurden gerufen. Die zusätzlichen Kräfte legten lange Schlauchleitungen zur Brandstelle, beförderten weiteres Löschwasser.

Wenig später waren die außen an den Wagen lodernden Flammen gelöscht. Feuerwehrleute setzten Brechstangen und Trennjäger ein, öffneten mit den Werkzeugen die Türen zweier Transporter, um auch die Innenräume der Kastenwagen ablöschen zu können. Vor Totalschäden konnten die Feuerwehrkräfte die Fahrzeuge nicht bewahren. Nur verglühte und dampfende Metallgerippe blieben von den zwei Transportern und dem Kipplaster übrig.

2 Bilder
Mit einem Trennjäger öffnen Feuerwehrleute Hecktüren.

Klaus Keese musste aus sicherer Entfernung mit ansehen, wie die Wagen ausbrannten. Der technische Geschäftsführer von Fahrzeugbau-Schierling schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 100 000 Euro. Die Iveco Transporter seien Neuwagen gewesen, so Keese. Befürchtungen, dass die Flammen auf weitere auf dem Hof abgestellte Fahrzeuge übergreifen konnten, hatten die Einsatzkräfte nicht – dazu standen die anderen Wagen auf dem Betriebshof weit genug auseinander.

Neben mehreren Lastwagen befanden sich auch fünf Busse der Regiobus Hannover unter den abgestellten Fahrzeugen. Das Unternehmen hatte erst an Weihnachten 2014 25 Omnibusse seiner Flotte durch einen Großbrand in einem Depot in Eldagsen verloren. Wie und an welchem Fahrzeug das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt. „Das wissen wir auch nicht. Als wir kamen, brannten schon alle drei Lkw“, sagte Einsatzleiter Friedrich-Wilhelm Thies nach den Löscharbeiten, die sich bis 4 Uhr hinzogen. Brandursachenermittler der Polizei haben inzwischen die Arbeit aufgenommen und die Fahrzeuge beschlagnahmt.

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