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Schulzentrum Nord: Anfang 2016 werden Kosten für abgespeckte Version präsentiert

Nun kommen Zahlen auf den Tisch

Hameln. Zu Beginn des neuen Jahres wird es wohl endlich handfest: Dann soll geklärt sein, was zu welchem Preis als neues Schulzentrum Nord gebaut werden kann, heißt es aus dem Rathaus. Zum Jahreswechsel präsentieren die Architekten der Verwaltung ihren neuen abgespeckten Entwurf für die künftige gemeinsame Heimat von Integrierter Gesamtschule (IGS) und Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) – samt Preisangaben.

veröffentlicht am 14.12.2015 um 19:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:58 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Im Februar soll dann die Politik darüber entscheiden. Erste Entwürfe präsentierte Architekt Ulrich Zech vom hannoverschen Büro Venneberg+Zech nun bereits Lehrern, Eltern und Schülern von AEG wie IGS.

Im Frühling dieses Jahres war von einer „Notbremse“ die Rede: Die Kosten für das neue Schulzentrum Nord drohten weiter davonzugaloppieren, Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) zog die Zügel an: Mehr als die bisher erwarteten 21,3 Millionen Euro sollen es nicht werden. Trotz steigender Preise, Honorare und anderer Posten. Abstriche am Raumprogramm waren nun nicht mehr tabu. Bis zum „Spätsommer“ sollten Kosten ermittelt sein, hieß es zunächst – nun wird es Winter.

Indes haben die Architekten den Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs auf einen „Basisentwurf“ heruntergekocht. Neue Planskizzen will der Erste Stadtrat Hermann Aden noch nicht öffentlich präsentieren, erst müssten diese „kostenmäßig hinterlegt werden“, findet er. Geplant wurde – als besagter Basisentwurf – ein achtzügiges Schulzentrum. Dafür wurde der Wettbewerbsentwurf – mit dem neuen Verbindungsriegel zwischen beiden Schulen samt markantem schwarzen Fahrstuhlschacht – gründlich überarbeitet. Es wurde optimiert und gestrichen, auf dass die Kosten sinken.

Dieser Siegerentwurf der Architekten Venneberg+Zech wird sich noch deutlich verändern.

Ein „funktionaler und architektonisch überzeugender Entwurf“ sei entstanden, resümiert AEG-Schulleiter Wolfgang Weber, ein Entwurf, „der zugleich noch die notwendigen pädagogischen Mindestanforderungen erfüllt.“ Ob dieser indes den finanziellen Rahmen einhält, ist noch offen. Auch bei Lehrern, Eltern und Schülern fand der Basisentwurf Zustimmung. In AEG und IGS sehnen sich offenbar viele nach einem Ende der Hängepartie.

In verschiedenen Varianten stellte Architekt Zech jedoch in der AEG-Aula auch weiter reichende Abstriche vor. „Diese ergeben zum Teil keinen nachhaltigen Spareffekt oder würden einschneidende Eingriffe bedeuten, wie etwa der Verzicht auf Räume für die Oberstufe oder gar eine Verringerung der Schülerzahl“, befand der AEG-Schulleiter. Auch das Publikum reagierte ablehnend.

Der Rat hatte beschlossen, dass zumindest geprüft wird, welche Einsparungen eine gemeinsame fünfzügige Oberstufe brächte – oder ein siebenzügiges Schulzentrum anstelle des geplanten achtzügigen. Aden betonte, dass dies nun zwar untersucht würde, es sei „aber nicht unsere Zielrichtung“. Wunsch der Stadt ist das achtzügige Schulzentrum – genauer betrachtet werden die Alternativen nun dennoch.

Am Donnerstag, 4. Februar, sollen in einer gemeinsamen Sitzung den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und des Schulausschusses die neuen Entwürfe und die ermittelten Kosten präsentiert werden.fh



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