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Weihnachtsmarktbeschicker verteidigt Bude auf dem Pferdemarkt / Stadt fühlt sich getäuscht

Noch immer Querelen um die Bretterwand

Hameln (CK). Mike Ahrend versteht die Welt nicht mehr. „Wo ist das Problem?“, fragt der Geschäftsführer der FTE Ahrend Freizeit-Technologie GmbH aus Eldagsen angesichts der Kritik, die Vertreter von Politik, Verwaltung und IG Weihnachtsmarkt (die Altbeschicker) anlässlich eines Rundgangs an seiner Bude vor „Ernsting’s family“ geübt hatten (wir berichteten). Abteilungsleiter Norbert Tegtmeyer etwa hatte geäußert, ihn habe nach den Aufbauarbeiten gewissermaßen „der Schlag getroffen“ angesichts der Dimensionen dieser Hütte, die das dahinterliegende Geschäft praktisch vollkommen verdeckt.

veröffentlicht am 09.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 23:41 Uhr

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„Wir bieten Erlebnisgastronomie auf 13 mal 9 Metern, also auf 117 Quadratmetern. Damit haben wir uns beworben, und dafür haben wir am 11. September die Bestätigung erhalten“, sagt Ahrend. Zusammen mit seiner Bewerbung habe er seinerzeit bei der Stadt Bilder eingereicht, die seine ähnliche Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in Bielefeld beziehungsweise in Bayreuth zeigen. Eine Höhenbegrenzung, so erinnert er sich, habe es in den Hamelner Vergaberichtlinien jedenfalls nicht gegeben. „Und dass unser Haus eine Rückwand hat, ist doch logisch“, sagt er angesichts der Kritik an der wuchtigen Bretterwand.

„Herr Ahrend hat uns mit seiner Bewerbung eine Projektskizze eingereicht, die genau das Gegenteil dessen zeigte, was wir gewollt haben. Denn wir wollten mehr Transparenz“, hält Thomas Wahmes dagegen. Und auch der städtische Pressesprecher meint damit besagte Rückwand. Auf allen Fotos von anderen Weihnachtsmärkten, die Ahrend eingereicht habe, sei die Rückwand jeweils blickdurchlässig gewesen, sagt er. „Darauf hatten wir uns natürlich verlassen, aber als dann der Aufbau stattfand, konnte man das aus Gründen der Statik leider nicht mehr verändern“, so Wahmes. Bisher sei die Stadt mit solchen Problemen nicht konfrontiert worden, habe daraus aber auch gelernt: „Wir werden uns künftig Ansichten der Buden zeigen lassen und sicherstellen, dass sie sich nicht so massiv darstellen – auch aus der Perspektive der Ladenbesitzer.

Für uns ist wichtig, dass die Geschäfte, die sich dahinter befinden, von den Kunden noch wahrgenommen werden können.“ Der Fall der Bude am Pferdemarkt, so verspricht er, werde sich mit Sicherheit nicht wiederholen. „Mit so einer Bewerbung wird ein Anbieter künftig keine Chance mehr haben, auf den Hamelner Weihnachtsmarkt zu kommen.“

So sieht der Blick aus „Ernsting’s family“ auf die Bude von Mike Ahrend aus – eine solche Bude will die Stadt nächstes Jahr nicht wieder genehmigen.

Foto: Wal



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