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Planungen für Weserpromenade beginnen demnächst

Noch ein weiter Weg zur Strandbar

HAMELN. Die Treppen jenseits der Skulptur der „Liebenden“ an der Weserpromenade sind nun wieder zu erreichen, ohne dass man sich durch Gestrüpp kämpfen muss. Bis in Hameln eine Strandbar entsteht, wird es jedoch noch ein paar Jahre dauern. Die konkreten Planungen für das Weser-Ufer sollen aber demnächst beginnen.

veröffentlicht am 03.04.2018 um 13:44 Uhr

Die Treppenstufen an der Weserpromenade sind nun wieder leicht zugänglich. Foto: doro
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Wasser zieht Menschen an. Doch der Weser mitten in Hameln nahe zu kommen, ist gar nicht mehr so einfach. Einige Treppen sind gesperrt, Böschungen im Sommer oft undurchdringlich. Einen Funken Hoffnung weckt eine Stelle jenseits der Skulptur der „Liebenden“, an der sich offensichtlich etwas tut: An den Treppen wurde großzügig freigeschnitten. Der erste Schritt auf dem Weg zur langersehnten Strandbar? Leider Nein. Es handele sich lediglich um routinemäßige Pflegearbeiten, heißt es auf Anfrage.

Zugänge zur Weser

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Bis zur Strandbar ist es noch ein weiter Weg, wie Stadtsprecher Thomas Wahmes bestätigt. Als Bestandteil des Gesamtkonzeptes Weserufer wird die Bar der Öffentlichkeit präsentiert, wenn die Gesamtplanung steht. Wann das sein wird, ist nicht klar. Nachdem das Projekt im März für den städtischen Haushalt 2018 genehmigt wurde, steht man nun erst am Beginn der konkreten Planung. Aber: „Die Umsetzung könnte zwischen 2019 und 2023 erfolgen“, heißt es auf der Website. Eine durchaus ambitionierte Vorgabe.

Innerhalb dieses Zeitraums genießt die Strandbar als innerstädtisches Projekt Priorität, erklärt Wahmes. Das Upnor-Gelände an der Fischbecker Landstraße, das nach Vorbild der Lügder Auenlandschaft gestaltet werden könnte, und wo ein Drink am Strand ebenfalls nicht ausgeschlossen wird, sei erst später dran. Die gute Nachricht: Wie im November angekündigt, stehen Fördergelder in Höhe von 133 000 Euro rückwirkend für 2017 für die Gestaltung „Weserpromenade Langer Wall“ bereit. Das Projekt ist in das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ aufgenommen worden.

Bis auf Weiteres unzugänglich bleibt dagegen der Zugang „Schusters Kanzel“, der früher zu einer wilden Badestelle führte. Die Treppe ist seit dem vergangenen Jahr durch einen Bauzaun gesperrt. Sie gilt als zu gefährlich. Verkehrssicherungspflicht geht vor, heißt es aus dem Rathaus. Schön sieht der Zaun nicht aus, fast ist man geneigt zu sagen, dass die Böschung aus mannshohen Brennnesseln, die jedes Jahr eine zweite Hürde auf dem Weg zum Fluss bildet, hübscher ist.

Die unschöne Übergangslösung soll nun im Frühjahr durch ein verschließbares Tor ersetzt werden. Saniert wird die Treppe im nächsten Jahr – eventuell. Über die Art der Sanierung und die Kosten könne man noch keine Angaben machen. Die Romantik ausgetretener Sandsteinstufen wird dann vermutlich ein Ende haben. Auch wenn diese ihren Reiz hätten, sei der Zustand aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht nicht tragbar.

Mein Standpunkt
Dorothee Balzereit
Von Dorothee Balzereit

Die Strandbar in die Gesamtplanung zu integrieren ist richtig. Doch die Zeit, bis man mit Blick auf den Fluss im Liegestuhl seinen Drink schlürfen kann, die zieht sich. Deshalb wäre es toll, wenn die Stadt zur Überbrückung eine kleine Übergangslösung präsentieren würde. So etwas wie den Sand an der Promenade.



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