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"Nischendenken" und "Shop-Hopping": Strategien gegen leerstehende Geschäfte

veröffentlicht am 08.08.2012 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Gefühlt gibt es viel zu viele Leerstände in der Hamelner Innenstadt. Eine Leerstandsquote von 20 Prozent sei in Mittelzentren normal, meint Stadtmanager Dennis Andres, Hameln liege darunter. Foto: Dana

Hameln (kar). Flair. Hameln hat es. Dank der mittelalterlichen Fachwerkhäuser und der Weserrenaissance. Für viele Einheimische und Besucher aber gehören auch schöne Läden dazu. Und da herrscht zwar nicht gerade Ebbe, aber gefühlt: viel zu viel Leerstand.

„Tatsächlich“, widerspricht Stadtmanager Dennis Andres, „ist das nicht so.“ Bei Mittelzentren sei eine Leerstandsquote von 20 Prozent normal: „Hameln liegt darunter.“ Andererseits räumt Andres ein: „Jeder Leerstand beeinflusst das Stadtbild negativ.“ Wie interessiert Eigentümer sind, ihren vielleicht schon seit Jahren verwaisten Laden wieder mit Leben zu füllen, ist individuell unterschiedlich. Da gibt es zum einen Eigentümer, die weit weg leben und mit der Rattenfängerstadt überhaupt nichts am Hut haben und andere Immobilienbesitzer, die sich über langfristige Mietverträge mit Filialisten freuen, auch wenn diese mit ihrem Geschäft vielleicht schon längst in die Stadt-Galerie umgezogen sind.

Fest aber steht, dass sich durch das große Einkaufszentrum im Herzen der Altstadt ein Wandel vollzogen hat: „Aus ehemaligen 1a-Lagen sind jetzt vielleicht 1b-Lagen geworden“, sagt Andres. Das bedeutet für Hameln auch „Nischendenken“: nämlich die Chance wahrzunehmen, in Geschäften etwas anzubieten, was man eben nicht überall bekommt.

„Shop-Hopping“ nennt die Hamelner Künstlerin und Designerin Claude Sikora als nachahmenswertes Münchner Beispiel für Leerstandsnutzung. Was darunter zu verstehen ist, lesen Sie in der Dewezet.



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