weather-image
15°
Singer-Songwriter gibt

Nick March spielt für den guten Zweck

HAMELN. Von diesem Abend im mit mehr als 250 Gästen vollbesetzten Lalu hatten alle etwas. Denn es ging nicht nur um Musik, sondern auch um einen guten Zweck. Der aus Hameln stammende und jetzt in Hamburg lebende Singer-Songwriter Nick March gab ein Benefiz-Konzert für das Bad Pyrmonter Hospiz.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 15.04.2018 um 18:40 Uhr

Nick March im Lalu. Foto: px

Autor:

Peter Höxter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Gemeinsam mit der Hamburger Sängerin Norma und dem Mannheimer Sänger Benjamin Taizi stand er auf der Bühne. Die nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Plattdeutsch singende Norma, begleitet vom Keyboarder Lukas Schick, verzauberte vom ersten Song an, „50 000 Kilometer“, mit klarer Stimme und einfühlsamen Texten das Publikum. Und wie auch die nachfolgenden Künstler bezog sie das Publikum mit ein. Bei „Wir sind hier – auf das Leben und die Zeit“ sangen die Zuhörer das erste Mal als Chor den Refrain mit. Mirjam (35) aus Hameln und Bernd (70) fanden es allerdings schade, dass gerade bei den ruhigeren Liedern viele der Gäste mit Gesprächen untereinander die Atmosphäre störten. „Denn die Musik ist sehr schön und Norma hat in ihren Texten wirklich etwas zu erzählen“, meinte Mirjam.

Benjamin Taizi, der 2016 auch ein halbes Jahr in Hameln gelebt hat, brachte mit seinen Liedern, wie bei „Mein Traum vom großen Glück“, welches von einem – in seinem Leben inzwischen leider nicht mehr präsenten – ganz besonderen Mädchen handelt, das Publikum in eine melancholische Stimmung. Seine samtweiche Stimme und die Reduktion auf seine akustische Gitarre unterstrichen wunderbar seinen ganz persönlichen Stil. Die Umbaupause für Nick March und Band nutzten die Mitglieder des Hospizvereins um sich bei den Gästen und den Musikern mit dem Lied „Danke“ von der Bühne aus zu bedanken. „Wir sind ebenso wie Nick March von der Resonanz überwältigt“, sagte Pastor Bernhard Jess, Geschäftsführer des Hospizes, und erläuterte, dass die Mittel durch die Kostenträger nicht ausreichen, um angemessene und würdevolle Hospizarbeit zu leisten und die so wichtige Angehörigenarbeit gar nicht finanziert würde. Als greifbares Dankeschön überreichten sie allen Besuchern eine Karte mit einem herzförmigen Bonbon unter dem Motto „Herz zeigen“.

Nick March trat an diesem Abend mit Christoph Liedtke an den Drums, Fabian Bade am Bass, Leonard Kunstmann an der Gitarre und dem Keyboarder Lukas Schick auf. Das gab den Liedern des Sängers – der von der Straßenmusik kommend oft nur Solo mit seiner Gitarre auftritt – eine besondere Klangfarbe.

Dieser Abend war übrigens sein bisher größtes Konzert, und man merkte, er und die Band gaben alles. Nach dem eher ruhigen ersten Lied „Schwarz-Weiß“ wurde es dann auch mal rockig mit „Der, der vergisst“. Und viele aus dem Publikum sangen bereits von Anfang an mit.

Ein Highlight war es sicherlich, als Nick March mitten ins Publikum ging und zur Gitarre „Lichtermeer“ sang. „Ich mag bei jedem Konzert den Kontrast zwischen lauten und leisen Liedern, und gerade bei den leisen Liedern wie ,Lichtermeer’ hört das Publikum besonders auf den Text“, sagte er im Dewezet-Gespräch. Ohne Zugaben durfte dieser Abend nicht enden. Der letzte Song war allerdings nicht wie die vorangegangenen von ihm geschrieben: Mit gerissener E-Saite sangen Nick March und das Publikum „TNT“ von AC/DC und freuten sich gemeinsam, dass nun über 1000 Euro für die Hospizarbeit eingesetzt werden können.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt