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Klimaschutztag an Hamelner Schulen / „Plant for the Planet“ soll künftig jährlich stattfinden

Nicht nur der Eisbär – auch der Mensch ist bedroht

Hameln. Hier engagieren sich Jugendliche für ihren Planeten: Aus sechs verschiedenen Schulen trafen sich 58 Schüler zu einer Umweltakademie unter dem Motto „Plant for the Planet“ und „Stop Talking, Start Planting“. Federführend bei dieser Aktion waren das Viktoria-Luise-Gymnasium und das Albert-Einstein-Gymnasium.

veröffentlicht am 26.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

heiko Gropp
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Einer der Moderatoren der örtlichen Klimotion-Gruppe, Florian Wilkesmann, erklärte am Ende der Veranstaltung: „Diese Umweltakademie sollte es jedes Jahr an den Schulen geben, das hat mir die Reaktion der Schülerinnen und Schüler gezeigt. Mit Freude haben sie mitgemacht und erkannt, dass sie selbst etwas bewegen und für den Klimaschutz tun können.“

2007 wurde die Initiative für den Klimaschutz gegründet. Ziel: Kinder sensibilisieren Kinder für die Klima- und Gerechtigkeitsproblematik – und das weltweit mit praktischen Aktionen. Die Aktion in Hameln umfasste ein Programm mit Vorträgen zum Klimaschutz, einer Waldführung, Picknick und Waldspielen, dem Weltspiel „Wir erleben Verteilungsgerechtigkeit und Weltbürgertum“, einem Rhetorik-Training, dem Aufzeigen verschiedener Möglichkeiten des Klimaschutzes und der Planung von Aktionen zum Klimaschutz innerhalb des Schulalltags in Hameln. Die lauteten dann, neben vielen anderen:

Lehrer mögen Papier zweiseitig bedrucken;

einmal im Monat sollten alle das Fahrrad für den Schulweg benutzen;

das Schulessen könnte mehrmals in der Woche als vegetarische Mahlzeit bereitet werden;

einmal pro Woche sollte eine Klima-AG tagen;

Klimaschutz sei zum neuen Unterrichtsfach zu erklären.

Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Hameln, Christine Tegtmeier, dankte den Kindern und rief die Eltern auf: „Unterstützen Sie Ihre Kinder, wann immer es möglich ist, wann immer es nötig ist.“ Wolfgang Weber, Leiter des Einstein-Gymnasiums, lobte die Zusammenarbeit der Schulen für eine bessere Umwelt und einen besseren Klimaschutz. „Lasst nicht nach und macht weiter so“, lautete sein Appell an die Kinder. Der Ernst der Lage bei der Klimaveränderung werde klar, wenn man das Abschmelzen der Pole betrachtet, sagte Rainer Starke, Leiter des Vikilu. Innerhalb von 30 Jahren sei die Eisfläche um ein Drittel geschrumpft – das habe weltweite Auswirkungen. Wetterbedingungen änderten sich, die Weltwirtschaft gerate in Gefahr.

Die Kinder, die an der Akademie „Plant for the Planet“ teilgenommen haben und zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt wurden, stellten fest: „Nicht nur der Eisbär, auch der Mensch ist durch den Klimawandel bedroht.“

In Gruppen erarbeiten die Schüler Forderungen und Aktionen für einen besseren Klimaschutz im Schulalltag. gro



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