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Fahrradfahrer flüchtet vor Kontrolle / Messer sichergestellt

Nicht nur „blau“ im Verkehr

Hameln. Oha – diese Fahrt auf einem Drahtesel könnte einen Radler teuer zu stehen kommen. Die Polizei ermittelt jetzt gegen ihn wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zudem vermuten die Beamten, dass das Rad, mit dem er unterwegs war, gestohlen sein könnte.

veröffentlicht am 04.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Der Mann ist am Mittwochnachmittag auf dem Kastanienwall einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, als er aus der Baustraße kommend die Fahrbahn kreuzte, ohne jedoch auf den fließenden Verkehr zu achten. Um eine Kollision zu verhindern, musste ein Autofahrer seinen Wagen abbremsen. Anschließend fuhr der Radfahrer in Richtung Rathaus weiter, missachtete bei seiner Fahrt allerdings noch das Rotlichtsignal einer Ampelanlage.

Daraufhin hefteten sich die Streifenpolizisten an sein Hinterrad, um den Radfahrer anhalten und kontrollieren zu können. Der allerdings gab nicht gleich klein bei, ignorierte alle Anhaltesignale und flüchtete vor dem Streifenwagen, der den Radfahrer bis zum Bürgergarten mit Blaulichtsignalen verfolgte. An der Elsa-Buchwitz-Straße stieg der Verfolgte vom Rad, ließ das Zweirad liegen und flüchtete zu Fuß weiter.

Einer zweiten Streifenwagenbesatzung gelang es dann, den Türmenden einzuholen und festzunehmen. Die Beamten stellten fest, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Der Fahrradfahrer musste pusten. Der Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 0,7 Promille. Aufgrund der begangenen Fehlverhalten und der Tatsache, dass die Person offensichtlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Medikamenten stand, ordnete eine Richterin die Entnahme einer Blutprobe an.

Als die Polizisten den Mann dann durchsuchten, wurden sie weiter fündig. Der 46-Jährige führte zwei Einhandmesser mit einer Gesamtlänge von je zehn Zentimetern bei sich. Das Mitführen solcher Messer stellt einen Verstoß nach dem Waffengesetz dar und gilt als Ordnungswidrigkeit.

Auch das zurückgelassene Fahrrad stellten die Ermittler sicher. „Da der 46-Jährige der Polizei als Dieb bekannt war und er widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Rades machte, besteht der Verdacht, dass auch dieses Fahrrad gestohlen wurde“, sagt Polizeioberkommissar Jens Petersen. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Der Mann selbst wurde zum eigenen Schutz bis zur Änderung seines Zustands in Gewahrsam genommen, da er nicht in der Lage gewesen sein soll, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Hinweise zum sichergestellten Fahrrad nimmt die Polizei unter der Nummer 05151/933222 entgegen.



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