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Stadt erhält Zuschuss von 300 000 Euro für LED-Leuchten

Neues Licht soll Millionen sparen

Hameln. Energiesparen lohnt sich für Hameln gleich doppelt: Mit neuen LED-Leuchten für ihre Straßenlaternen will die Stadt innerhalb von 15 Jahren Stromkosten in Höhe von zwei Millionen Euro sparen – und außerdem gewährt das Bundesumweltministerium einen Zuschuss von 300 000 Euro. „Wir sind dankbar, dass unsere Anstrengungen für den Klimaschutz auch in Berlin anerkannt werden“, freut sich Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann.

veröffentlicht am 29.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:41 Uhr

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Insgesamt 3700 der rund 10 500 vorhandenen Straßenleuchten will die Stadt in den Jahren 2013 und 2014 austauschen. Kosten: 1,5 Millionen Euro. Ziel ist es, alle alten Leuchten zu ersetzen, die noch mit Quecksilberdampflampen ausgestattet sind. Diese Lampentechnologie stammt aus den 1950er Jahren. Aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienz werden sie ab 2015 komplett vom Markt verschwinden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt ihre Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Klein und Groß Hilligsfeld komplett auf die moderne LED-Technik umgerüstet. „Das war der Probelauf, nun folgt das eigentliche Großprojekt“, kündigt die Rathaus-Chefin an. Die Kosten dafür zu stemmen, werde durch die Fördermittel aus dem Bundesumweltministerium (BMU) erleichtert. Die Freude war daher groß, als der Förderbescheid über 20 Prozent der Gesamtkosten eintraf.

Die Stadt setzt mit dem Projekt einen Baustein ihres Klimaschutzkonzepts um, das im Jahr 2010 gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde. „Wir wollen die Energiekosten nachhaltig senken und damit die Umwelt schonen“, gibt Susanne Lippmann das Ziel aus. Die Leuchten der neuesten Generation verbrauchten 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Leuchten – „der Effekt für die Umwelt und das städtische Budget ist also deutlich spürbar“, so die Oberbürgermeisterin.

Bis die perfekte Leuchte für Hameln ausgewählt ist, wird es allerdings noch ein paar Tage dauern. „Die Auswahl auf dem Markt ist groß“, sagt Manuel Demuth, Elektrotechniker bei der Stadt Hameln. Neben der Ästhetik spielten vor allem die technischen Komponenten eine wichtige Rolle. Um besser entscheiden zu können, haben städtische Mitarbeiter an der Robert-Henseling-Straße im Gewerbegebiet Hottenbergsfeld eine Musterstrecke eingerichtet. „Hier werden wir lichttechnische Messungen vornehmen“, erläutert Manuel Demuth. Noch im November solle dann im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen mit dem Einbau der neuen Leuchten begonnen werden.



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