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Neues Leben in der Bahnhofstraße

veröffentlicht am 09.04.2010 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Bahnhof

Hameln (HW). Es herrscht wieder Leben auf der Einkaufsmeile, denn sechs der lange Zeit leerstehenden Geschäfte sind neu vermietet, werden von neuen Inhabern betrieben. „Wir sind überglücklich“, freut sich Ute Söffker als Vorsitzende der Werbegemeinschaft Bahnhofstraße, denn der Leerstand hat uns schon zu schaffen gemacht.“ 

Angesiedelt haben sich auch zwei weitere Friseurläden – insgesamt sind es jetzt vier. Doch ihre Existenz scheint nicht gefährdet. „Ich bin selbst erstaunt, aber das sieht gut aus. Die Frequenz ist da“, hat Ute Söffker, die an der Bahnhofsstraße das Geschäft Lederwaren Sievers betreibt, beobachtet. Dazugesellt haben sich zudem ein Wettbüro, ein Anbieter für Mobiltelefone, ein Geschäft für Haarpflegemittel sowie ein Laden zum Ver- und Ankauf von Handys und ein Pizza-Bringdienst hat seine Pforten eröffnet. Und in das derzeit noch vakante Ladenlokal des ehemaligen Café Quante soll ebenfalls schon bald ein neues Geschäft einziehen – eine türkische Großbäckerei.

Laut Söffker soll sich auch „ein Dienstleister, der viele Menschen zieht“, für die Nutzung des leerstehenden einstigen Wesertal-Gebäudes, das heute im Besitz des Energieversorgers e.on Westfalen Weser ist, interessieren. „Wenn das klappt, wäre es ein ganz dickes Ding und für uns alle hier ein goldenes Ei“, sagt die Geschäftsfrau, ohne nähere Angaben zu machen. Auch e.on-Sprecher Michael Wippermann hält sich bedeckt: „Wir führen konkrete Gespräche, aber unterschieben ist noch nichts.“
Wenngleich der Leerstand jetzt ein Ende hat, ist die Vorsitzende der 24 Mitglieder zählenden Werbegemeinschaft Bahnhofstraße, zu der auch die Geschäfte an der Deister-, Kreuz- und Kaiserstraße (insgesamt 54) gehören, mit dem derzeitigen Branchenmix nicht hundertprozentig zufrieden. „Was fehlt, sind ein Bekleidungs- und ein Schuhgeschäft sowie ein Laden für Kindermoden. Und eine Buchhandlung oder ein Reformhaus wären ein Traum“, erzählt Ute Söffker ihre Wünsche.
 Für Stadtmanager Stefan Schlichte dagegen ist der „Mix vor Ort in Ordnung“. Grundsätzlich sei für den täglichen Bedarf alles vorhanden und schließlich sei die Bahnhofstraße kein Zentrum. „Sie hat aber schon immer im Dienstleistungsbereich größtes Interesse hervorgerufen“, sagt Schlichte und ist deshalb auch zuversichtlich, dass das auch das Wesertal-Gebäude schon bald mit neuem Leben gefüllt wird.  

Bahnhof

 



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