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Krimis und Liebesromane der CW Niemeyer Buchverlage

Neuer Lesestoff: Spannend oder gefühlvoll durch den Herbst

Morgennebel steigt aus den Wiesen, die Störche sammeln sich und alle Felder sind gemäht – endlich Zeit, um sich mal wieder in den Seiten einer guten Geschichte zu verlieren und dem Alltag zu entfliehen. Denn: Mit dem Herbst erscheinen spannende Krimis und gefühlvolle Liebesromane der CW Niemeyer Buchverlage. Verlagsleiter Carsten Holzendorff und sein Team haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um allen Lesebegeisterten ein buntes Programm für jeden Geschmack zusammenzustellen und freuen sich, dieses im Folgenden kurz vorzustellen.

veröffentlicht am 20.09.2021 um 16:00 Uhr

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Der Koblenz-Thriller „Zwang zu töten“ von Dieter Aurass entführt die Leser in die ansonsten ruhige Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Dort wird ein Mann an den Füßen aufgehängt und ausgeblutet aufgefunden. Ein skurriler Einzelfall? Die Mordkommission um Hauptkommissar Auer ermittelt. Als eine weitere Leiche entdeckt wird, offenbart sich eine Gemeinsamkeit: Beide Opfer litten an einer Zwangsstörung und waren bei demselben Psychotherapeuten in Behandlung. Droht weiteren Patienten Gefahr? Wer bringt diese Leidensgenossen um und ... warum? Die dritte Leiche bestätigt den Verdacht, dass es tatsächlich jemand auf die Mitglieder einer Gesprächstherapie-Gruppe abgesehen hat. Der Fall entwickelt sich zu einem Albtraum für Auer, da er bei den Ermittlungen mit der Erinnerung an ein traumatisches Ereignis aus seiner Vergangenheit konfrontiert wird.


„Mord oder Absicht?“ Diese Frage stellt sich im neuen Rhein-Main-Krimi von Lothar Schöne, in dem ein Mann namens Frederick Reinhardt ermordet wird. Er war eine Leitfigur der Aufgewachten, einer Gruppierung also, die sich politisch und moralisch gern über die von ihnen sogenannten Schlafschafe erhebt. Warum wird eine so noble Gestalt in den ewigen Schlaf geschickt? Musste er einen brutalen Tod erleiden, weil er edle Absichten hatte? Oder gibt es noch andere Gründe? Julia Wunder und ihr Assistent Vlassi versuchen eben das herauszufinden und befinden sich bald in einem Morast aus Verdächtigen. Nur gut, dass sich der Mainzer Kollege Lustig einen sprechenden Hund angeschafft hat. Dieser Columbo scheint mehr zu wissen …


Um den perfekten Mord geht es in „JanuarGier“ von Ulrich Behmann. Eigentlich ist Doktor Karl Mertens kein Rechtsmediziner, der seine Leichen gedanklich mit nach Hause nimmt. In seinen 38 Dienstjahren hat er schon mehrere Tausend Tote untersucht. Deshalb ist er irritiert, dass ihn Nadja Stern bis in seine Träume verfolgt. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Mittdreißigerin aus Hameln eine Kollegin war. Den Anwalt der Toten wurmt es zwar, dass er die Todesursache nicht finden und damit ein Fremdverschulden nicht sicher ausschließen kann, doch die Kühlfächer in seinem Institut sind voll. In der Nacht nach der Obduktion raubt ihm die Tote den Schlaf. Es scheint so, als wolle sie ihm etwas mitteilen. Tags darauf untersucht der medizinische Forensiker die Frauenleiche ein zweites Mal. Dabei macht er eine grauenvolle Entdeckung, die den Mordermittlern Herma van Dyck und Kurt Brenner viel Arbeit bescheren wird. Treibt im Weserbergland ein skrupelloser Serientäter sein Unwesen? Falls ja, dann hat er womöglich schon viele perfekte Morde begangen.

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Lichterloh brennt der Scheiterhaufen auf einem alten Richtplatz aus der Zeit der Hexenverfolgung in Micha Krämers 12. Moretti-Fall „666 Der Tod des Hexers“. Das verbrannte Opfer ist der Sänger einer Heavy Metal Band. In einem Video gesteht er, ein Hexer zu sein, und beschuldigt die übrigen Mitglieder seiner Band ebenfalls der Hexerei. Musste der junge Mann wegen seiner okkulten Liedtexte sterben oder steckt doch etwas ganz anderes hinter der Tat? Nach ersten Recherchen ist Kriminalhauptkommissarin Nina Moretti sich sicher: Der Henker wird weiter morden …


Was war das für eine Bestie? Das fragt sich Daniel Kranz, der nachts einem riesigen Wolf gegenübersteht. In letzter Sekunde entkommt er der Kreatur in „Harzhunde“ von Roland Lange. War es Einbildung? Nein, die Risswunde an seiner Wade ist echt!

Für Schafzüchter Thiele steht fest: Es sind Wölfe, die durch den Harz streifen und seine Tiere töten. Er macht die Wolfsexpertin Maria Hübner dafür verantwortlich. Privatdetektiv Stefan Blume steht Maria zur Seite. Dabei stößt er auf Spuren von Hunden, die zu Killern abgerichtet werden. Wenig später entdeckt jemand die Leiche einer Frau. Sie wurde von Raubtieren zerfleischt. Waren es Wölfe ... oder Hunde? Als Blume die Zusammenhänge erkennt, gerät nicht nur er in tödliche Gefahr. Und wer ist der Fremde, der in einem Ferienhaus am Ponytale Saloon wohnt? Hat Blumes ehemaliger Waffenbruder den Mann auf ihn angesetzt, um ihn zu liquidieren?


Was fühlst du, wenn du in die kalten Augen deines Mörders schaust und begreifst, dass du für jemand anderen sterben musst? Dieser Frage geht Ermittlungsrichterin Maike Rockel in ihrem Hamburg-Krimi „Das Konzerthaus“ nach. Als eine geschächtete, nur mit einem rosafarbenen Rock bekleidete Leiche gefunden wird, gerät Kommissarin Nora Kardinal in den Sog eines perfiden Verbrechens. Der Tote ist der Sohn des Architekten Albert Berend, der mit der Bauleitung der „Elbphilharmonie“ betraut ist. In dessen privatem Umfeld geschehen weitere grausame Morde. Eine heiße Spur führt Nora in die dunkle Zeit der Stasi. Nach und nach kommt sie dem Täter und ihrer eigenen Vergangenheit so nah, dass Nora den tödlichen Atem des Mörders im Nacken spüren kann …


Eine Frau wird von einem unbekannten Täter beim Geocaching in Hannover getötet. Es ist der erste Mordfall für Kriminaloberkommissar Raffael Störtebecker nach dessen Versetzung von Hamburg in die niedersächsische Landeshauptstadt. Der Täter verhält sich außergewöhnlich. Er beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei, indem er der Mordkommission irritierende Nachrichten sowie Fotos und Videos seiner getöteten Opfer zusendet. Und er kündigt sogar das Datum seines nächsten Mordes an, lässt die Polizei aber im Unklaren, wer das zukünftige Opfer sein wird. Die eiskalt ermordeten Frauen standen in keiner erkennbaren Verbindung zueinander. Aber es muss einen roten Faden geben! Der Leiter der Mordkommission schaltet den Psychiater Doktor Mark Seifert ein, um von ihm mögliche Hinweise auf das Tatmotiv des Killers zu erhalten. Die Polizei steht im Psychothriller „Atemlos in Hannover“ von Thorsten Sueße massiv unter Zeitdruck, wenn sie den nächsten angekündigten Mord noch verhindern will …


Nur eines steht bei der Wiener Kriminalgeschichte „TodesGrant“ von Wilfried Oschischnig fest: Ein menschliches Gehirn gehört nicht auf den Teller. Und ebenso sollte man damit nicht seine Katze füttern. Hätte sich Matthias Frerk Gradoneg bloß an diese Anstandsregel gehalten. Der unbescholtene Bürger und brave Familienmensch säße jetzt nicht als „Menschenfresser“ in der gefürchteten Justizanstalt Josefstadt. Seine Unschuldsbeteuerungen vor dem Haftrichter hin oder her – Kannibalismus ist kein Kavaliersdelikt! „Grauslich, Gradoneg! Ihr Menschenfresser solltet doch längst ausgestorben sein.“ „Hören Sie mir eigentlich zu?! Ich bin fast Vegetarier und unschuldig. Wenn schon, dann stirbt gerade die Gerechtigkeit in Österreich aus.“ Wer hat Matthias Frerk Gradoneg dieses Unglück serviert? Wird er jemals den Gefängnismauern entkommen, um die wahren Machenschaften hinter diesem Komplott aufzuklären?


Ebenfalls in Wien spielt der Krimi „Wort für Mord“ von Sabine Wolfgang. Jakob Primm ist besessen von Autorin Paula Hogitsch, der erfolgreichen Wiener Königin des Suspense-Romans. Bei der Lesung aus ihrem letzten Werk „Zwischen den Zeilen“ traut der unheimlich anmutende Einzelgänger seinen Ohren kaum, als er sich in der Hauptfigur ihres Krimis wiedererkennt. Die Erfolgsautorin schildert detailgetreu die beiden Morde, die er vor Jahren an seinem früheren Wohnort begangen hat. Er fühlt sich in die Enge getrieben. Woher weiß die von ihm so bewunderte Schriftstellerin über die Verbrechen des Jakob Primm Bescheid, und was bezweckt sie mit der Veröffentlichung? Will sie ihren größten Anhänger etwa hinter Gitter bringen oder handelt es sich bei all dem um ein gut geplantes Komplott?


Doch auch die Liebe sollte in der kalten Jahreszeit nicht zu kurz kommen. In „Dieses viel zu laute Schweigen“ lässt Petra Bunte sehnsüchtige Herzen höherschlagen, denn Anna wäre gerne mehr für Lukas als nur die nette Nachbarin, denn bei jeder Begegnung schlägt ihr Herz Purzelbäume. Aber der Frauenschwarm liebt vor allem seine Freiheit und die Abwechslung. Bis ein Vorfall an der S-Bahn-Haltestelle alles verändert. Lukas liegt im Koma und Anna wird von Schuldgefühlen erdrückt, weil sie an jenem Abend nicht anders reagiert hat – erst recht, als sein Bruder auftaucht und erfahren will, was passiert ist. Felix hat geschworen, sich nie wieder auf eine Frau einzulassen. Bis er Anna trifft, die ausgerechnet in seinen Bruder verliebt ist. Zwischen dem gemeinsamen Bangen um Lukas und all den offenen Fragen, was mit ihm geschehen ist, kämpft er immer stärker gegen seine wachsenden Gefühle an – ohne zu wissen, dass Anna ihm die ganze Zeit etwas verschweigt.


„Blindlings ins Glück“ stolpern Bea und Johnny in Ria Hellichtens Liebesroman. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein: Notgedrungen trifft sich die vegane Studentin mit dem arroganten Personalchef, den sie für ihre Abschlussarbeit befragen soll. Aber Johannes Baumann, der ihr noch vor wenigen Monaten bei einem Praktikum das Leben zur Hölle gemacht hat, ist jetzt ein gebrochener Mann: Auf einer Geschäftsreise ist er durch gepanschten Schnaps erblindet. Während Johnny sein Leben neu ordnet und Bea versucht, zwischen Studium, Poetry Slams und gesellschaftlichem Engagement zu sich selbst zu finden, kommen sich die beiden näher. Und weil sie so unterschiedlich sind, fliegen nicht nur Funken, sondern auch Fetzen. Ganz langsam begreifen sie dabei, dass sie ihrem Glück nur selbst im Weg stehen.


Ja, auch zu Weihachten sollte man jetzt schon denken. Zumindest was das Organisieren von Geschenken angeht, denn wie in jedem Jahr steht das Fest dann ganz plötzlich vor der Tür. In „X-MAS Hochdramatisch“ von Andrea Gerecke ist eins gewiss – jeder hat hier eine Leiche im Keller! Sie kennt sich bestens aus in diesem Objekt: die Hausmeisterin. Jeder Mieter hat Dreck am Stecken, mehr oder weniger. Nur ein Strang ist noch belebt, in dem alle Wohnungen übereinanderliegen. Geplante Komplettsanierung, so heißt es. Aber eigentlich sollen alle Mieter raus, für etwas Neues. Denn das Haus liegt am Rande der Stadt und sollte ein Stück weit das Wohnungsproblem lösen, entwickelte sich aber zum sozialen Brennpunkt. Alle klammern sich an ihr Zuhause. Ein Umzug birgt für jeden Gefahren: für die Alleinerziehende mit ihren drei Kindern, den Trinker, den Sammelsüchtigen, die kostensparenden Rentnerinnen in ihrer Alten-WG, das schicke Paar, den Controller mit plötzlichen Gewissensbissen, die Alternativen und die anderen. Dem Vermieter fällt allerlei ein, um seine Mieter zu vergraulen. Da streikt der Fahrstuhl, das Wasser wird abgestellt und der Müllschlucker blockiert … Heizung und Strom funktionieren zeitweilig nicht … Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. 24 Kapitel für 24 Schicksale – der etwas andere, reichlich kriminelle Adventskalender, den man auch hintereinanderweg als Roman lesen kann …



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