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Richtfest über Filetstück der Kreissiedlungsgesellschaft

Neue Wohnungen an der Wilhelmstraße

HAMELN. 15 neue Wohnungen soll es bald auf der Wilhemstraße geben. Die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) hat nun am neuen Gebäude Richtfest gefeiert.

veröffentlicht am 09.08.2018 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 09.08.2018 um 22:00 Uhr

KSG-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Bartels und Zimmermann Ingo Armgard Foto: eaw
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Ernst August Wolf Reporter
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Ernst Nitschke ist begeistert. „Mit diesem Ausbau haben wir die Lebens- und Wohnqualität in Hameln erheblich gesteigert. Und wir haben wieder einmal den Beweis für die Leistungsfähigkeit der lokalen Handwerker erbracht“, schwärmt der Kommunalpolitiker aus Emmerthal, der im Aufsichtsrat der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) sitzt. Ein Dutzend Wohnungen umfasse der neue Baukörper, über dem jetzt mit der Fertigstellung der Zimmermannsarbeiten Richtfest gefeiert wurde, so Hans Goldkamp, der Leiter der KSG-Bauabteilung. „Dazu kommen noch drei Wohnungen aus dem Altbau, sodass wir auf insgesamt 15 Wohnungen kommen“, erklärt der 64-Jährige. Zehn Wohnungen im angrenzenden Neubau waren bereits im März fertig gestellt worden. Seit Oktober des vergangenen Jahres sind vier Wohnungen pro Geschoss sowie drei Wohnungen im Obergeschoss entstanden. „Die werden nun gegen Ende des Jahres in den Hamelner Wohnungsmarkt gebracht“, kündigte auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Hans Ulrich Siegmund, an.

Geplant vom Architekturbüro Carsten Jürgens, haben die Wohnungen in diesem Bereich Größenordnungen zwischen 65 und 120 Quadratmetern.

„Nein, sozialer Wohnungsbau ist das nicht“, muss Siegmund eingestehen. „Das ist an dieser Stelle in der stadtnahen Lage auch gar nicht möglich. Hier wollten wir etwas Höherpreisiges entstehen lassen.“ Andernorts aber halte man Wohnungen mit „sozialer Preisbindung“ vor, so KSG-Geschäftsführer Joachim Kruppki. „Wir haben eben ein Gemischtwarenangebot“, so Siegmund zur über 1000 Wohnungen umfassenden Angebotspalette der KSG. „40 Prozent davon sind sozialer Wohnungsbau“, ergänzt Kruppki.

Zweifellos werden die Wilhelmstraßen-Wohnungen der KSG deutlich teurer als die übrigen Wohnungsangebote der Gesellschaft werden, bei der der Landkreis eine 70-Prozent-Mehrheit hält. Um die neun Euro pro Quadratmeter sind angepeilt. „Keine Frage, der Bedarf ist da“, sind sich die KSG-Verantwortlichen um den Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Bartels sicher. Die Nähe zur Kernstadt sowie die Barrierefreiheit des Wohnungsangebotes sind dabei ebenso Pluspunkte wie die für die meisten Wohnungen vorhandenen Parkplätze im Hinterhof. „Neben dem Parken auf dem Grundstück ist auch die Glasfaser-Breitbandversorgung gesichert. Zukunftssicher und mit einer Netzwerklösung“, so Goldkamp.

Besonders freut sich KSG-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Bartels über den Erhalt der aus der Gründerzeit stammenden Fassade. „Die gehört einfach zum Bild der Wilhelmstraße und musste bleiben. Auf sechs Millionen Euro schätzt man die Ausgaben für Neubau, Instandsetzung und Sanierung des Wilhelmstraßen-Ensembles. Dass das KSG-Filetstück betuchte Kunden finden wird, daran hegen die KSG-Aufsichtsratsmitglieder keine Zweifel.



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