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Am Freitag offiziell „freie Fahrt“

Neue Löwenbrücke wird eingeweiht

HAMELN/TÜNDERN. Freie Fahrt über die neue Löwenbrücke: Oberbürgermeister Claudio Griese und Tünderns Ortsbürgermeisterin Elke Meyer werden am Freitag, 16. Juni, um 15 Uhr gemeinsam das Band durchschneiden.

veröffentlicht am 14.06.2017 um 16:33 Uhr
aktualisiert am 14.06.2017 um 17:30 Uhr

Im sanften Bogen über die Fluthamel: Die neue Löwenbrücke im Zuge des Weser-Radweges. Foto: Dana
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Das Bauwerk im Zuge des stark frequentierten Weserradweges zwischen Hameln und Tündern wird damit offiziell freigegeben. Und das soll zünftig gefeiert werden – mit Bratwurst, Getränken und Musik. Es spielen die „Tiunegels“ vom Heimatverein Tundirum Tündern. „Wir freuen uns auf ein tolles Fest und hoffen auf viele Besucher“, sagt Griese.

Bereits um 14.30 Uhr treffen sich Fahrradfahrer zu einer Sternfahrt. Startpunkte sind die Pfortmühle sowie die Mühle in Tündern. Unter Führung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Hameln-Pyrmont (ADFC) wollen die Teilnehmer um 15 Uhr die Löwenbrücke erreichen. Jeder, der Zeit und Lust hat, kann mitfahren. „Damit zeigen wir, wie wichtig die Brücke für den Radverkehr in der Region ist“, sagt Horst Maler vom ADFC.

25 Meter lang, 2,50 Meter breit und 6,3 Tonnen schwer – das sind die Eckdaten des neuen Bauwerks. Ein 100-Tonnen-Kran war Mitte Mai angerückt, um die Brückenkonstruktion auf die neu betonierten Widerlager zu setzen. Im Gegensatz zur überwiegend hölzernen alten Quere besteht das Bauwerk aus widerstandsfähigem Aluminium. Kosten des Neubaus: 280 000 Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einem Zuschuss von 130 000 Euro.

Der Neubau war notwendig geworden, weil die Löwenbrücke von 1983 nicht mehr den Sicherheitsstandards genügte: Trittleisten waren locker geworden oder gar nicht mehr vorhanden, bei Regen wurde der Holzbelag stark rutschig. Außerdem machte Radfahrern, darunter viele Touristen mit Gepäck, die erhebliche Steigung des Überwegs zu schaffen. Das legendäre Bauwerk war in einer unbürokratischen Gemeinschaftsaktion mit privater Initiative errichtet und finanziert worden. Möglich gemacht hatte dies der langjährige Bürgermeister von Tündern und stellvertretende Landrat Werner Bruns („Löwe von Tündern“), nach dem die Brücke noch zu seinen Lebzeiten benannt wurde. Zur Einweihung erschienen damals mehr als 1000 Besucher. Das lag möglicherweise auch daran, dass es zu dem Fest an der Fluthamel-Mündung 1000 Liter Freibier gab, die der „Löwe von Tündern“ ausgelobt hatte.

Freibier strömt bei der Eröffnung der neuen Brücke zwar nicht, wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilt. „Es gibt allerdings Bier und andere Getränke zu zivilen Preisen“, wie Stadtsprecher Thomas Wahmes sagt. red/pk

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