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Neue Läden in Hamelns Innenstadt

veröffentlicht am 15.12.2011 um 15:36 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (CK). In Hamelns Nebenstraßen, wie beispielweise die Fischpforten-, Kupferschmiede oder Wendenstraße, welche sich oft als Stiefkind des innerstädtischen Handels fühlen, ist wieder neues Leben eingezogen, manchmal schon seit Monaten, oft aber auch erst seit Wochen oder Tagen.

  • Beispiel Fischpfortenstraße: In Claudia Domdey Geschäft gibt es seit kurzem Schönes aus Stoff, handgefertigte Seifen, Körperbutter oder Stutenmilch. Das Geheimnis lautet offenbar: Alleinstellungsmerkmal.
    Ob Berufskleidung, Exotisch-Orientalisches oder Kulinarisches – in der Fischpfotenstraße gibt es viele kleine, zumeist Inhabergeführte Geschäfte, die sich von den großen Ketten abheben wollen. Und deren Besitzer auch einiges dafür tun: Sie haben sich in einer Art Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und versuchen, mit Straßenfesten, Flohmärkten oder einer eigenen Weihnachtsbeleuchtung die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Lediglich das Haus neben dem Gebäude der Sparkasse Weserbergland zeigt noch deutlichen Sanierungsbedarf. Hier soll allerdings schon bald etwas passieren.
  • Beispiel Wendenstraße: Ob Babymassage und Minitreff, Antiquitätenhandel, Kosmetik, Fußpflege, aus dem Weserbergland, ein Jeansgeschäft mit über 1000 Hosen im Angebot oder ein Laden mit nostalgischen Wasserspielen Naturwaren – vieles ist neu in der Wendenstraße und manches sonst nirgendwo in der Innenstadt zu bekommen.
  • Beispiel Osterstraße: Auch hier tut sich etwas, wenn auch nicht gerade sehr viel. Im ehemaligen Rossmann-Gebäude (neben C&A) hat sich gerade Mäc-Geiz einquartiert - der vierte Billigheimer in der Innenstadt. Die Zeit des „Geiz ist geil“ ist wohl nicht vorbei: Der Laden ist voll.
  • Beispiel Osterstraße: Sie ist das Sorgenkind des Hamelner Stadtmarketings: mehrere Läden stehen leer. Dass es in der Osterstraße mit der Vermarktung nicht so läuft wie gewünscht, hat übrigens nicht allein damit zu tun, dass es derzeit keinen Stadtmanager und somit praktisch auch kein Leerstandsmanagement gibt. Vielmehr, so ein Hausbesitzer, würden potenzielle Investoren, von denen es durchaus einige gebe, erst einmal abwarten – bis die Sanierung der Osterstraße abgeschlossen sei.
3 Bilder
Hier gibt es angeblich immer 1000 Jeans im Angebot. Foto: Wal


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